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Wirtschaftsdelegation bricht nach Kanada auf

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) ist mit einer rund 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation nach Kanada aufgebrochen. Für Anbieter von Schlüsseltechnologien wie Digitaler Vernetzung, Künstlicher Intelligenz oder Elektromobilität sei das Land ein interessanter Partner und ein Markt mit enormem Wachstumspotenzial, teilte die CDU-Politikerin in Stuttgart mit. Die Delegation machte sich nach Angaben eines Sprechers am Sonntagabend auf den Weg.

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht in einem Jahresabschlussinterview mit Journalisten der dpa. Foto: Christoph Schmidt/DPA
Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, spricht in einem Jahresabschlussinterview mit Journalisten der dpa.
Foto: Christoph Schmidt/DPA

Der erste Teil der Reise führt die Delegation in die Partnerprovinz Ontario. Am Mittwoch will die Gruppe nach Montréal in der Provinz Québec weiterreisen. Beide Provinzen gelten als wirtschaftliche Kraftzentren Kanadas. Im vergangenen Jahr hatten Deutschland und Kanada eine Energiepartnerschaft geschlossen. Deshalb sei das Thema Klimatechnik für beide Länder von großer Bedeutung.

Im Jahr 2022 exportierte Baden-Württemberg laut Mitteilung Waren im Wert von 2,74 Milliarden Euro nach Kanada. Den größten Anteil an den Ausfuhren machten Kraftwagen und Kraftwagenteile mit 806 Millionen Euro aus, gefolgt von pharmazeutischen und ähnlichen Erzeugnissen mit 527 Millionen Euro und Maschinen mit 504 Millionen Euro. Im Jahr 2022 importierte das Land Waren im Wert von 404 Millionen Euro. Den größten Anteil an den Einfuhren machten mit 70 Millionen Euro sonstige Waren aus, gefolgt von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (64 Millionen Euro) und Metalle (51 Millionen Euro).

Nach Auskunft der IHK Region Stuttgart unterhielten mehr als 900 baden-württembergische Unternehmen Geschäftsbeziehungen nach Kanada, wie das Wirtschaftsministerium weiter mitteilte.

Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg

© dpa-infocom, dpa:231015-99-572544/3