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»Southside Festival« mit bekannten Künstlern und einigen Regeln

Große Namen auf der Bühne, eine viertägige Open-Air-Party und ein strenges Sicherheitskonzept - am Freitag beginnt das »Southside Festival«.

Southside
Festivalbesucher stehen am ersten Tag des Southside-Festivals 2017 vor dem bunt beleuchteten Eingang zum Festivalgelände. Foto: Felix Kästle
Festivalbesucher stehen am ersten Tag des Southside-Festivals 2017 vor dem bunt beleuchteten Eingang zum Festivalgelände.
Foto: Felix Kästle

Neuhausen ob Eck (dpa/lsw) - Zum »Southside Festival« bei Neuhausen ob Eck (Kreis Tuttlingen) werden in der kommenden Woche Zehntausende Musikfans erwartet. An den drei Festivaltagen von Freitag bis Sonntag rechnet der Veranstalter FKP Scorpio nach eigenen Angaben mit rund 60 000 Besuchern. Ausverkauft ist das Festival aber noch nicht: Rund 900 Tickets gebe es noch, teilte ein Sprecher mit. Rund 100 nationale und internationale Künstler und Bands treten auf. Bereits im Vorfeld am Donnerstag gibt es ein Programm und die ersten Gäste reisen an.

Das Musikprogramm ist wie in den Vorjahren breit gefächert: Von Billy Talent bis RAF Camora, von Materia bis Mike Perry, von Arctic Monkeys bis The Kooks. Hip-Hop, Indie, Punk, Elektro, Dance - fast jeder sollte im Konzertplan einen Künstler nach seinem Geschmack finden.

Auf dem »Southside«-Campingplatz können sich Besucher beim Ticketkauf zwischen Übernachtungs-Möglichkeiten vom Zelt bis zum Wohnmobil entscheiden. Auf dem Campinggelände gibt es den Angaben zufolge einen Wochenmarkt; auf dem Konzertgelände Essens- und Getränkestände.

Die Feiernden müssen aber einige Regeln beachten: So dürfen sie beispielsweise keine Getränke und nur bestimmte Taschen und Beutel mit auf das Festivalgelände nehmen. »Das Festival ist für unser Präsidium natürlich einer der größten Einsätze im Jahr«, sagte Michael Aschenbrenner vom Polizeipräsidium Tuttlingen.

Beamte werden ihm zufolge auf dem Gelände und auf dem Campingplatz Präsenz zeigen, zudem gibt es Kameras und Verkehrskontrollen. Ein Social-Media-Team der Polizei werde rund um die Uhr im Einsatz sein, sagte Aschenbrenner. Auch das Thema Terrorgefahr spiele eine Rolle bei der Vorbereitung der Polizei. Zudem sei man für die Räumung des Geländes bei einem Unwetter gerüstet - ein Fall, der bereits eingetreten ist. »Diebstähle sind auf dem «Southside» immer ein großes Thema, Alkohol natürlich auch«, sagte Aschenbrenner. Er rät Besuchern, mit so wenig Wertsachen wie möglich anzureisen.

Parallel zum »Southside Festival« findet auch in diesem Jahr wieder das »Hurricane« im niedersächsischen Scheeßel statt. Der Veranstalter ist derselbe.