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Rollstuhlhersteller Sunrise Medical plant Börsengang

Der Rollstuhlhersteller Sunrise Medical strebt an die Börse. Dabei peilt das Unternehmen mit Sitz in Malsch bei Heidelberg eine Notiz im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse voraussichtlich im Sommer an, wie es in einer am Dienstag veröffentlichten Mitteilung hieß. Geplant sei eine Privatplatzierung von neu ausgegebenen Aktien mit einem Bruttoerlös von 240 Millionen Euro. Dazu will der schwedische Finanzinvestor Nordic Capital Aktien abgeben. Mit dem Erlös aus der Privatplatzierung will Sunrise Medical Finanzverbindlichkeiten zurückzahlen.

Wertpapierbörse in Frankfurt am Main
Eine Metallplatte mit der Aufschrift »Börse« ist an der Fassade vor der Frankfurter Börse angebracht. Foto: Arne Dedert/DPA
Eine Metallplatte mit der Aufschrift »Börse« ist an der Fassade vor der Frankfurter Börse angebracht.
Foto: Arne Dedert/DPA

Sunrise Medical bietet unter anderem Rollstühle, Rollstuhlzubehör sowie Elektromobile an. Es ist den Angaben zufolge in 23 Ländern tätig und beschäftigt weltweit über 2800 Mitarbeiter. Vertrieben werden die Produkte in mehr als 130 Ländern. Im vergangenen Geschäftsjahr 2022/23 (per Ende Juni) setzte das Unternehmen 636 Millionen Euro um. Für die bereinigte operative Marge (Ebitda) erwartet die Gruppe mittelfristig einen Wert im unteren bis mittleren 20er-Prozent-Bereich.

© dpa-infocom, dpa:240528-99-186870/2