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Prozessbeginn nach Messerangriff von Mannheim Mitte Februar

Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen und Betroffenheit. Im Mai stach ein Mann in Mannheim mit dem Messer auf Menschen ein - und tötete einen Polizisten. Nun soll der Prozess bald beginnen.

Nach der Messerattacke in Mannheim - Gedenken
Blumen und Kerzen liegen bei einer Gedenkminute auf dem Marktplatz in Mannheim zum Gedenken an den getöteten Polizisten. Foto: Bernd Weißbrod/DPA
Blumen und Kerzen liegen bei einer Gedenkminute auf dem Marktplatz in Mannheim zum Gedenken an den getöteten Polizisten.
Foto: Bernd Weißbrod/DPA

Nach dem Messerangriff von Mannheim mit dem Tod eines Polizisten im vergangenen Jahr soll Mitte Februar die Hauptverhandlung vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart beginnen. Dabei handele es sich um ein Staatsschutzverfahren, wie das Gericht am Abend mitteilte. Dem Angeklagten wird demnach Mord und fünffach versuchter Mord zur Last gelegt.

Der damals 25-jährige Afghane hatte am 31. Mai 2024 auf dem Mannheimer Marktplatz fünf Teilnehmer einer Kundgebung der islamkritischen Bewegung Pax Europa (BPE) sowie einen Polizisten mit einem Messer verletzt. Der 29 Jahre alte Polizist Rouven Laur erlag später seinen Verletzungen. Ein anderer Beamte schoss den Angreifer nieder, er wurde operiert und konnte zunächst nicht vernommen werden. Wenige Wochen später wurde ihm der Haftbefehl eröffnet. Seit Mitte Juni ist er in Untersuchungshaft. Im November hatte die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben.

© dpa-infocom, dpa:250107-930-337297/1

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