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New Yorker Museum zeigt Schau zu deutschem Künstler Reiss

Der deutsch-amerikanische Künstler Winold Reiss (1886-1953) wird mit einer großen Ausstellung in New York geehrt. Der in Karlsruhe geborene und 1913 in die USA ausgewanderte Reiss sei heute zwar in Vergessenheit geraten, sei aber ein »visionärer Künstler« gewesen, hieß es von der New-York Historical Society.

»Winold Reiss ist die Quintessenz eines New Yorker Künstlers: Ein Einwanderer mit weiter kreativer Bandbreite und mutiger grafischer Herangehensweise, der von der europäischen Moderne beeinflusst wurde, aber seinen ganz eigenen Stil fand«, sagte Museumschefin Louise Mirrer. »Ich habe Hoffnung, dass diese wunderbare Ausstellung diesem oft übersehenen Künstler, dessen Werk so viel über unsere und seine Zeit sagt, neue Aufmerksamkeit bringt.«

Die am Freitag eröffnete Schau »The Art of Winold Reiss: An Immigrant Modernist« soll noch bis zum 9. Oktober rund 150 Werke des Künstlers in dem Museum am Central Park in Manhattan zeigen. Reiss malte viele Porträts, darunter auch von bekannten Menschen wie dem Dichter Langston Hughes.

Informationen zur Schau

© dpa-infocom, dpa:220701-99-879209/2