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Nach Bahnstörung fallen auch Verbindungen in Südwesten aus

Bahnhof
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank. Foto: Tom Weller
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank.
Foto: Tom Weller

STUTTGART. Die im Laufe des Tages wieder behobenen technischen Probleme bei der Deutschen Bahn haben am Samstag auch Reisepläne in Baden-Württemberg durcheinandergebracht. Mehrere Verbindungen von und nach Baden-Württemberg fielen aus oder waren zum Teil deutlich verspätet. Betroffen waren unter anderem Fahrten nach Mannheim, Karlsruhe und Stuttgart. Zum Ausmaß der Auswirkungen im Südwesten machte die Bahn aber keine Angaben.

Die Störung soll nach nach Angaben von Bahn und Bundesregierung durch einen Sabotageakt ausgelöst worden sein. Bundesverkehrsminister Volker Wissing sprach in Landau in der Pfalz von Sabotage an zwei Standorten. Es seien Kabel durchtrennt worden, sagte der FDP-Politiker. Er sprach von »Sabotagehandlungen«.

Seit dem Morgen war der Bahnverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands wegen einer Störung des digitalen Zugfunksystems lahmgelegt. Unzählige Reisende waren zeitweise an den Bahnhöfen gestrandet, weil der komplette Fernverkehr und teils auch der Regionalverkehr in weiten Teilen Norddeutschlands eingestellt waren. Betroffen waren vor allem Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wie die Bahn bei Twitter schrieb.

Der digitale Zugfunk dient nach Angaben einer Bahn-Sprecherin der Kommunikation zwischen den Zügen und den Leitstellen, die den Zugverkehr steuern. Er sei damit unverzichtbarer Bestandteil für den reibungslosen Zugverkehr. (dpa)