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Mann in Freiburg erschossen

Fast vier Monate nachdem ein 30-Jähriger den Lebensgefährten seiner Ex-Freundin erschossen haben soll, hat die Freiburger Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags erhoben. Der deutsche Tatverdächtige sitzt seit dem 8. Januar in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.

Gerichtssaal
Das Strafgesetzbuch und Akten liegen in einem Gericht auf dem Tisch. Foto: Swen Pförtner
Das Strafgesetzbuch und Akten liegen in einem Gericht auf dem Tisch.
Foto: Swen Pförtner

Am 7. Januar ging er in Begleitung eines Angehörigen zu der Wohnung seiner Ex-Partnerin, wie die Polizei damals mitteilte. Vor der Wohnung in Freiburg soll er mit dem 31-jährigen neuen Lebensgefährten gestritten haben. Dabei soll der Tatverdächtige nach Angaben der Staatsanwaltschaft aus kurzer Entfernung mit einem Revolver in die Brust des Mannes geschossen haben. Anschließend sei der damals noch 29 Jahre alte Mann geflüchtet. Knapp eine Stunde später starb der 31-Jährige in einer Klinik.

Nachdem ein Angehöriger etwa zwei Stunden später mitteilte, dass sich der Mann stellen will, wurde er widerstandslos festgenommen. Erste Fahndungen nach der Tatwaffe blieben zunächst erfolglos. Erst zwei Tage später fanden die Ermittler den Revolver in einem Gebüsch in der Nähe des Festnahmeorts.

Pressemitteilung vom 9. Januar

© dpa-infocom, dpa:230503-99-542880/3