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Möglicher neuer Fall von manipulierten Steckdosen in Zug

Womöglich wurde erneut eine Steckdose in einem Zug manipuliert, um Unbeteiligten Stromstöße zu geben. Die Bundespolizei teilte am Montag mit, dass einem Zugbegleiter am Sonntag in einem Regionalzug zwischen Freiburg und Weil am Rhein (Landkreis Lörrach) eine Steckdose auffiel. Ein Metallstift ragte heraus. »Die Ermittlungen müssen nun zeigen, ob dieser vorsätzlich oder unbeabsichtigt zum Beispiel durch Abbrechen in der Steckdose verblieb«, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Bahnhof
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank. Foto: Tom Weller/DPA
Ein Mann sitzt an einem Bahnhof vor einem Regionalzug auf der Bank.
Foto: Tom Weller/DPA

Da im August bereits eine Frau einen Stromschlag an einer Steckdose bekommen hatte, aus der Metalldrähte herausragten, prüfe die Polizei weitere Fälle. Zwei Menschen hatten Ähnliches berichtet. Die Polizei ermittele im ersten Fall wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die Beamten rieten, Steckdosen in Zügen vor dem Benutzen auf Manipulationen zu überprüfen.

Mitteilung der Polizei

© dpa-infocom, dpa:230828-99-987284/2