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KSC trainiert wieder - Stindl soll Samstag dazustoßen

Mit 24 Spielern, aber noch ohne Rückkehrer Lars Stindl hat Fußball-Zweitligist Karlsruher SC am Donnerstag sein erstes Training in der Vorbereitung auf die neue Saison absolviert. Knapp 100 Zuschauer verfolgten das Geschehen auf dem Rasen. Mittelfeldmann Tim Breithaupt, der Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zum Bundesligisten FC Augsburg steht, trainierte individuell auf einem Nebenplatz.

Christian Eichner
Der Karlsruher Trainer Christian Eichner holt einen Ball vom Platz. Foto: Uli Deck/DPA
Der Karlsruher Trainer Christian Eichner holt einen Ball vom Platz.
Foto: Uli Deck/DPA

Es sei noch »viel zu früh«, um ein Saisonziel zu formulieren, sagte Trainer Christian Eichner. »Der Kader ist noch lange nicht komplett.« Aktuell liege das Hauptaugenmerk der Badener auf dem Transfermarkt auf einem Innenverteidiger, einem Linksverteidiger und einem Stürmer. Er erwarte von seiner Mannschaft, »dass sie den Weg der Rückrunde weitergeht«, erklärte Eichner. Man könne in der zweiten Liga nur Spiele gewinnen, »wenn man in allen Bereichen alles investiert«, erklärte der 40 Jahre alte Coach.

Die vergangene Saison hatten die Karlsruher auf Rang sieben abgeschlossen. Ihr erstes Testspiel in diesem Sommer bestreiten sie am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Staufenberg. Dann soll laut Eichner auch Offensivstar Stindl, der von Borussia Mönchengladbach zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist, zur Mannschaft stoßen. Angreifer Budu Siwsiwadse, der zuletzt noch mit der georgischen Nationalelf unterwegs war, wird erst im Trainingslager im österreichischen Neukirchen (2. bis 10. Juli) beim KSC zurückerwartet.

Sommerfahrplan des KSC

© dpa-infocom, dpa:230622-99-151149/2