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Grenke hält Kurs auf Ziele: Personalkosten dämpfen Gewinn

Der Leasingspezialist Grenke sieht sich trotz eines stagnierenden Gewinns im dritten Quartal auf Kurs zu seinen Jahreszielen. »Wir sind auf die Zielgerade für das Jahr 2022 eingebogen«, sagte Finanzvorstand und Vizechef Sebastian Hirsch bei der Vorlage der Zwischenbilanz am Donnerstag in Baden-Baden. Für das laufende Jahr erwartet das Management weiterhin einen Gewinn von 75 bis 85 Millionen Euro. Bis 2024 soll er auf 140 Millionen Euro steigen.

Leasingspezialist Grenke
Die Unternehmenszentrale des Leasingspezialisten Grenke. Foto: Uli Deck
Die Unternehmenszentrale des Leasingspezialisten Grenke.
Foto: Uli Deck

Im dritten Quartal steigerte Grenke das Leasing-Neugeschäft wie bereits bekannt um mehr als die Hälfte auf knapp 566 Millionen Euro. Der Überschuss lag mit 20,3 Millionen Euro aber nur knapp über dem Vorjahreswert. Als Grund nannte Grenke deutlich gestiegene Personalkosten. So hatte Grenke seinen Personalbestand aufgestockt und seinen Mitarbeitern eine Sonderzahlung zum Ausgleich der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten gewährt. Im Gesamtjahr dürften die gesamten Kosten des Unternehmens nun bis zu 55 Prozent der Erträge aufzehren, hieß es. Ursprünglich war das Management von weniger als 52 Prozent ausgegangen.

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© dpa-infocom, dpa:221110-99-461250/2