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Glätte und Schnee sorgen für teils schwere Unfälle

Das Winterwetter in Baden-Württemberg hat Autofahrer ins Schlingern gebracht. Schnee und Glätte auf den Straßen führten am Wochenende zu zahlreichen Unfällen - mit mehreren Schwerverletzten.

Krankenhaus
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Foto: Julian Stratenschulte
Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses.
Foto: Julian Stratenschulte

Glätte und Schnee haben am Wochenende in Baden-Württemberg zu teils schweren Unfällen geführt. Am Sonntag gab es laut dem Deutschen Wetterdienst fast landesweit leichten Dauerfrost. Gebietsweise habe es Glätte durch überfrierende Nässe oder Reif gegeben. Allein von Freitag auf Samstag hatte es laut DWD bis zu fünf Zentimeter Neuschnee gegeben.

Auf der A6 bei Kirchardt (Landkreis Heilbronn) wurden am frühen Sonntagmorgen sieben Menschen bei einem Verkehrsunfall verletzt. Eine 21-Jährige krachte ersten Erkenntnissen zufolge wegen Schneeglätte mit ihrem Auto in die Leitplanke und kam anschließend auf dem Standstreifen zum Stehen, wie die Polizei mitteilte. Ihr Beifahrer wurde dabei schwer verletzt. Kurz darauf kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache ein weiteres Auto mit dem Wagen. Zwei andere Fahrzeuge verunfallten anschließend bei Ausweichmanövern. Dabei wurde mindestens eine weitere Person schwer verletzt.

Nahe Tannheim (Landkreis Biberach) geriet am Samstagnachmittag eine 60-Jährige bei Schnee und Glätte auf die Gegenfahrbahn, wo sie mit einem Auto zusammenstieß und in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Sowohl die Fahrerin als auch der Fahrer des entgegenkommenden Autos wurden schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte.

Auf der B463 bei Sigmaringen war am Samstagabend ein 47-jähriger Autofahrer vermutlich zu schnell unterwegs und verlor auf der winterglatten Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug, wie die Polizei mitteilte. Dabei geriet sein Wagen auf die Gegenspur und stieß mit zwei entgegenkommenden Autos zusammen - auch dort wurden zwei Insassen schwer verletzt.

Vorhersage für Baden-Württemberg

© dpa-infocom, dpa:221211-99-862585/3