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Freiburgs Streich kritisiert »einfache« Gegentore

SC Freiburgs Trainer Christian Streich hält die schwache Defensive für den entscheidenden Faktor des Vorrunden-Ausscheidens der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar. »Die deutsche Mannschaft hat es nicht geschafft, miteinander so hart zu arbeiten und zu sagen: «Wir tun alles, damit der Gegner keine Torchance kriegt oder weniger Torchancen kriegt»«, sagte der Coach des Bundesligisten am Donnerstagabend in seiner Geburtsstadt Weil am Rhein, als er zu Gast in einer Talkrunde von SWR und Bürgerstiftung war. »Deshalb haben wir so einfache Tore bekommen. Deshalb ist die Mannschaft ausgeschieden«, sagte Streich. Die Mannschaft von Bundestrainer Hansi Flick habe es nicht geschafft, als Gruppe in der Defensive gemeinsam zu arbeiten.

Christian Streich
Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert. Foto: Tom Weller
Freiburgs Trainer Christian Streich gestikuliert.
Foto: Tom Weller

Streich ist seit Montag mit dem SC Freiburg wieder im Mannschaftstraining. Am 29. Dezember ist der dienstälteste Trainer der Fußball-Bundesliga bereits elf Jahre bei den Badenern. Ein Wechsel zu einem anderen Club ist für ihn kein Thema. »Ich bin so festgefahren. Des isch super: Wir haben wahnsinnig gute Abläufe, gute Trainer. Und wenn ich jetzt morgen irgendwo anders hingehen würd' und ich hätte nicht die ganzen Leut' um mich herum. Ich wüsste gar nicht, was ich machen soll«, erklärte der 57-Jährige: »Ich kann mir nicht vorstellen, eine andere Mannschaft zu trainieren. Ich wäre vollständig verloren.«

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Kader SC Freiburg

© dpa-infocom, dpa:221209-99-839312/2