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Ermittler suchen weiter nach Brandursache

Einen Tag nach dem Feuer im Europa-Park in Rust ist die Ursache für den Brand in dem Freizeitpark weiter unklar. Es werde noch untersucht, warum das Feuer am Vortag ausbrechen konnte, sagte eine Sprecherin des Parks am Dienstagmorgen. Ungeachtet dessen sollte der Park wieder seine Tore für Besucher öffnen. Es hätten alle Angebote wie etwa die Wasserattraktion »Rulantica« und die Hotels regulär geöffnet, nur die Bereiche um den Brandort seien nicht zugänglich, teilte eine Sprecherin mit.

Brand im Europa-Park
Feuerwehrleute sind am Europa-Park im Einsatz. Foto: Christian Böhmer/DPA
Feuerwehrleute sind am Europa-Park im Einsatz.
Foto: Christian Böhmer/DPA

Der Brand war am Montagnachmittag in einem Technikraum der Attraktion »Yomi-Zauberwelt der Diamanten« ausgebrochen. Sicherheitsmechanismen wie Brandmelder und Alarmpläne hatten nach Polizeiangaben reibungslos funktioniert. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften brachte das Feuer anschließend unter Kontrolle. Dabei wurden zwei Feuerwehrleute leicht verletzt. Laut Kreisbrandmeister Bernhard Frei waren mehr als 450 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs waren ungefähr 25 000 Menschen im Europa-Park. Verletzte gab es unter ihnen aber nicht.

Die Indoor-Attraktion, in der es brannte, ist ein Gebäude, das eine Diamantenwelt unter Tage darstellen soll. Sie ist zu Fuß begehbar. Durch das Gebäude führen aber auch der »Alpenexpress «Enzian»« sowie die »Tiroler Wildwasserbahn«.

Der Europa-Park ist Deutschlands größter Freizeitpark. Er liegt nahe der deutsch-französischen Grenze. Im vergangenen Jahr waren mehr als sechs Millionen Menschen in die Anlage mit Achterbahnen und anderen Attraktionen gekommen - das war ein Rekord.

Mitteilung der Polizei

Informationen zum Europa-Park

© dpa-infocom, dpa:230620-99-116447/3