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Bundespolizei kontrolliert Schweizer Tram am Grenzübergang

Die Bundespolizei ist auch an der Grenze zur Schweiz im Einsatz, um irreguläre Zuwanderung und Schleuserkriminalität einzudämmen. Ein Verkehrsmittel wird dabei besonders gründlich kontrolliert.

Grenzkontrollen an der Grenze zur Schweiz
Autos warten am Grenzübergang in Weil am Rhein-Friedlingen. Foto: Philipp von Ditfurth/DPA
Autos warten am Grenzübergang in Weil am Rhein-Friedlingen.
Foto: Philipp von Ditfurth/DPA

Im Rahmen von stationären Grenzkontrollen überprüft die Bundespolizei auch die grenzüberschreitende Straßenbahn, die von Basel in der Schweiz nach Weil am Rhein im Kreis Lörrach fährt. »Momentan wird praktisch jede Tram von Einsatzkräften kontrolliert«, sagte die Sprecherin der örtlichen Bundespolizeiinspektion, Katharina Keßler, der Deutschen Presse-Agentur in Weil am Rhein.

Kontrolliert werden an dem Übergang im Kreis Lörrach demnach auch Fußgänger und Autofahrer, aber nicht durchgängig. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte stationäre Grenzkontrollen an den Grenzen zu den Nachbarländern Polen, Tschechien und der Schweiz am 16. Oktober zunächst für zehn Tage angemeldet und dann mehrfach verlängert. Damit sollen irreguläre Zuwanderung und Schleuserkriminalität bekämpft werden.

Feste Grenzkontrollen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen - auch das Nicht-EU-Land Schweiz gehört zu diesem Raum für den freien Reiseverkehr.

Mitteilung Bundespollzei zu unerlaubten Einreisen, 20.11.

© dpa-infocom, dpa:231130-99-126538/2