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Baden-Württemberg Stiftung fördert Klimaprojekte

Die Widerstandstandskraft von Land- und Forstwirtschaft in Zeiten des Klimawandels soll in Baden-Württemberg verstärkt in den Fokus rücken und die Forschung unterstützt werden. Wichtig seien Techniken, um zu Bewirtschaften, zu Bewässern und die Gebiete zu überwachen, teilte die Baden-Württemberg Stiftung am Donnerstag in Stuttgart mit. Mit fünf Millionen Euro sollen im kommenden Jahr Forschungsvorhaben in der Informatik, den Technik- und Ingenieurs- sowie den Agrar- und Forstwissenschaften gefördert werden.

Je zwei Millionen Euro werden für Programme zu antiviralen Therapien und zur Stärkung von Kindern aus belasteten Familien aufgelegt. Die Herbstfestspiele »La Grande Gare« des Festspielhauses Baden-Baden erhalten 2,5 Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren. Für den Kunstfonds 2023, der vor allem kleine bis mittlere Kulturprojekte unterstützt, bewilligte der Aufsichtsrat weitere zwei Millionen Euro.

Im kommenden Jahr stehen insgesamt rund 37 Millionen Euro an Stiftungsgeldern zu Verfügung. »Selbstverständlich können wir damit keine globalen Probleme lösen, aber wir können hier in Baden-Württemberg einen Beitrag dazu leisten, die Auswirkungen abzufedern«, zitiert die Stiftung ihren Aufsichtsratsvorsitzenden, Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne).

Seit ihrer Gründung förderte die Stiftung Programme und Projekte im Südwesten mit mehr als einer Milliarde Euro. Das Land hatte im Jahr 1999 seine Anteile am Energiekonzern EnBW an den französischen Energiekonzern EDF verkauft und einen Großteil des Erlöses in der neu gegründeten Landesstiftung angelegt. Das Vermögen ist laut Stiftung vor allem in Investmentfonds, Immobilien und Unternehmensbeteiligungen angelegt. Mit Hilfe der jährlichen Ausschüttungen von 30 bis 40 Millionen Euro finanziert die Stiftung ihre Programme.

Baden-Württemberg Stiftung

© dpa-infocom, dpa:221027-99-285064/2