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Bürgermeister Fetzer bangt um vermisstes Mädchen

Der Bürgermeister von Bingen, Jochen Fetzer (parteilos), hofft, dass das vermisste zwei Jahre alte Mädchen die Nacht über irgendwo im Warmen verbracht hat. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Temperatur von unter null dann noch große Hoffnung besteht.«

Suche nach vermisstem Mädchen
Einsatzkräfte suchen nach einem vermissten zweijährigen Mädchen. Foto: David Pichler/DPA
Einsatzkräfte suchen nach einem vermissten zweijährigen Mädchen.
Foto: David Pichler/DPA

Der etwa zehn Meter breite Fluss Lauchert sei normalerweise ein ruhiger Fluss, habe aber gerade Hochwasser. »Das macht die Sache noch dramatischer. Gestern noch haben wir von einem zweijährigen Hochwasser gesprochen. Es ist deutlich mehr Wasser im Fluss als üblich.« Das Wohnhaus der Familie, befindet sich in Hitzkofen - einem Teilort von Bingen - in unmittelbarer Nähe zu dem Fluss.

Die Stimmung im Ort sei betroffen, sagte Fetzer. Die Eltern des Mädchens seien bei Bekannten außerhalb der Gemeinde untergebracht. Die Familie wohne erst seit dem vergangenen Jahr im Ort. Der Bingener Teilort Hitzkofen nahe Sigmaringen am Rande der Schwäbischen Alb zähle rund 400 Einwohner. »Hier kennt jeder jeden«, sagte Fetzer.

Das Kleinkind ist seit Sonntagabend verschwunden. Nach ihm wird umfangreich gesucht.

© dpa-infocom, dpa:231218-99-338672/3