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Über 50.000 Besucher bei der Comic Con in Stuttgart

Über 50.000 Besucher bei der neunten Auflage der Comic Con in Stuttgart. Zwei Tage lang verwandeln sich die Messehallen in eine fiktive Welt aus Cosplayern und Spiele-Fans.

Auf der Comic Con kommen Figuren aus allen möglichen Universen zusammen
Auf der Comic Con kommen Figuren aus allen möglichen Universen zusammen Foto: Jürgen Meyer
Auf der Comic Con kommen Figuren aus allen möglichen Universen zusammen
Foto: Jürgen Meyer

STUTTGART. Mehr Fläche, mehr Vielfalt, mehr galaktische Abenteuer: Die Comic Con Stuttgart (CCON) wächst wie das Universum. Besser gesagt; wie ein Multiversum. In diesem Jahr tummelten sich über 50.000 Besucher in vier Messehallen - mehr Inhalte, Attraktionen und interaktive Erlebnisse um die Themen Star Wars, Cosplay, Gaming und Sammelkarten.

Auf dem Messegelände präsentierten sich zwei Tage lang nationale und internationale Comic-Verlage, rund 400 Comic-Zeichner und Kunstschaffende. Auch richtige Hollywood-Stars, wie der britische Schauspieler David Bradley, bekannt als grimmiger Hausmeister Argus Filch in Harry Potter oder als Walder Frey in Game of Thrones. Ebenfalls mit dabei: Kida Khodr Ramadan, der als Toni Hamady in der deutschen Dramaserie 4 Blocks Kultstatus erlangte, Alistair Petrie, der in Rogue One als Davits Draven auf der Seite der Rebellion kämpfte oder Sasha Pieterse, vielen bekannt als Alison DiLaurentis aus Pretty Little Liars.

Fans konnten sich mit den realen Fiktiven fotografieren oder sich Autogramme geben lassen. Nicht umsonst natürlich. Ab rund 40 Euro war man dabei.

Umsonst war das Selfie mit den Hunderten von Cosplayern jedweden Geschlechts. Besucher aller Altersklassen hatten sich in ihre Lieblingscharaktere aus Filmen, Serien, Spielen, Comics und Mangas verwandelt. Inmitten von Ausstellungen, Walking Acts, Filmprops, Audiobooks und Ständen.

Große Auswahl an Droiden: Auf der Comic Con kann man fast alles kaufen, wie auf dem Marktplatz von Mos Espa auf dem Star Wars-Pl
Große Auswahl an Droiden: Auf der Comic Con kann man fast alles kaufen, wie auf dem Marktplatz von Mos Espa auf dem Star Wars-Planeten Tatooine Foto: Jürgen Meyer
Große Auswahl an Droiden: Auf der Comic Con kann man fast alles kaufen, wie auf dem Marktplatz von Mos Espa auf dem Star Wars-Planeten Tatooine
Foto: Jürgen Meyer

Die beliebte Star Wars-Area Galactic Cantina ist deutlich vergrößert worden – auf fast 5.000 Quadratmeter tauchte man mit nachgebauten Filmrequisiten in entfernte Galaxien ein. Mit dabei: Lichtschwerttraining, Foto-Points und kunstvollen Galactic Cantina-Artworks.

Ein fester Programmpunkt war auch die Queer Avenue, die mit farbenfrohen Drag-Shows, bekannten Acts und neuen Talenten ein spezielles Publikum anlockte. Daneben das Cosplay Kingdom, wo kreative Köpfe ihre aufwendigen Kostüme präsentieren.

Joe-Kurt Berger ist ein lokaler Illustrator und zeichnet witzige Schwabencomics beispielsweise über Tübingen
Joe-Kurt Berger ist ein lokaler Illustrator und zeichnet witzige Schwabencomics beispielsweise über Tübingen Foto: Jürgen Meyer
Joe-Kurt Berger ist ein lokaler Illustrator und zeichnet witzige Schwabencomics beispielsweise über Tübingen
Foto: Jürgen Meyer

Neu ein Horror-Bereich, wo man sich einmal gefahrlos mit Zombie-Gruppen unterhalten konnte, dazu detailverliebte Make-up- Künstler.

Außerdem gabs erstmals spektakuläre Wrestling-Action. Die Gaming-Zone brachte angesagte Spiele auf die große Bühne – inklusive Influencern, Panels und Live-Gaming-Sessions. Faszinierende Lego-Kunstwerke zu bestaunen gab es, außerdem spektakuläre Filmfahrzeuge aus Produktionen wie Fast & Furious.

Na, wenn das mal nicht Gallier sind: Bekannte Helden zu Besuch auf der Comic Con
Na, wenn das mal nicht Gallier sind: Bekannte Helden zu Besuch auf der Comic Con Foto: Jürgen Meyer
Na, wenn das mal nicht Gallier sind: Bekannte Helden zu Besuch auf der Comic Con
Foto: Jürgen Meyer

Zum ersten Mal gabs auch eine Hall of Retro. Hier drehte sich alles um die Spielzeug-Highlights der 70/80er-Jahre – liebevoll präsentiert Vintage-Toys- Händlern. Ergänzt durch sogenannte Neo-Vintage-Linien – moderne Neuauflagen im Stil der Klassiker. (GEA)