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Schwerer Unfall bei Hirrlingen nach missglücktem Überholversuch

Unfall-Illustration
Ein Warndreieck mit dem Schriftzug »Unfall« steht vor einem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Illustration
Ein Warndreieck mit dem Schriftzug »Unfall« steht vor einem Blaulicht auf der Straße. Foto: Patrick Seeger/dpa/Illustration

HIRRLINGEN. Die L391 musste am Mittwochnachmittag nach einem schweren Verkehrsunfall mit drei Verletzten für längere Zeit voll gesperrt werden. Das teilt die Polizei mit.

Ein 22-Jähriger war mit einem Audi um kurz nach 13 Uhr auf der Landstraße von Hirrlingen herkommend in Richtung Rangendingen unterwegs. In einer langgezogenen, unübersichtlichen Rechtskurve scherte er zum Überholen eines Sattelzugs aus. Nachdem er mit seinem Wagen etwa einen Meter über die Mittellinie gefahren war, kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Opel Corsa eines 48 Jahre alten Mannes.

Der Corsa wurde im Anschluss nach rechts in die abfallende Böschung abgewiesen und kam nach über 40 Metern entgegen seiner ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen. Das Auto des Unfallverursachers wurde ebenfalls nach rechts abgewiesen und prallte noch gegen den Auflieger des Sattelzugs, bis es nach zirka 60 Metern stehenblieb.

Der 22-Jährige und seine gleichaltrige Mitfahrerin zogen sich nach derzeitigem Kenntnisstand leichte Verletzungen zu. Ein einjähriges Kind, das ordnungsgemäß in ihrem Fahrzeug gesichert war, blieb unverletzt. Der Opelfahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Zur Versorgung der Verletzten war der Rettungsdienst mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Die beiden Autos mussten abgeschleppt werden.

Der Schaden beträgt rund 20.000 Euro. Zur Fahrbahnreinigung rückten Mitarbeiter der Straßenmeisterei an die Unfallstelle aus. Die Vollsperrung konnte gegen 15.10 Uhr aufgehoben werden. Der Führerschein des Unfallverursachers wurde einbehalten. (pol)