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Neue Wasserleitung versorgt Gazastreifen aus Ägypten

Die humanitäre Lage in Gaza ist katastrophal. Es fehlt an allem. Nun gibt es jedoch einen kleinen Lichtblick.

Gaza-Krieg
Palästinensische Kinder tragen Wasser in einem behelfsmäßigen Zeltlager. Foto: Fatima Shbair/DPA
Palästinensische Kinder tragen Wasser in einem behelfsmäßigen Zeltlager.
Foto: Fatima Shbair/DPA

Eine neue Pipeline versorgt den Gazastreifen aus Ägypten heraus mit Wasser. Wie die offizielle Nachrichtenagentur der Vereinigten Arabischen Emirate (WAM) mitteilte, sollen täglich rund 2271 Kubikmeter Meerwasser aus dem Mittelmeer durch drei Entsalzungsanlagen aufbereitet werden. Dadurch könnten bis zu 300.000 Menschen im Gazastreifen mit Wasser versorgt werden. Zum Vergleich: Der Wasserverbrauch in Berlin liegt bei rund 436.000 Kubikmetern pro Tag.

Die Entsalzungsanlagen seien über eine 900 Meter lange Pipeline mit dem Gazastreifen verbunden, berichtete die WAM. Die Anlagen seien von den Vereinigten Arabischen Emiraten finanziert worden. Vor einigen Tagen besuchte eine Delegation des UN-Sicherheitsrats den Grenzort Rafah. Das Kinderhilfswerk Unicef berichtete am Mittwoch von einer katastrophalen Wasserversorgung für Hunderttausende im Gazastreifen.

© dpa-infocom, dpa:231221-99-372844/2