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Weniger Fleisch aus deutschen Schlachtbetrieben

Knapp 8 Millionen Tonnen Fleisch haben Schlachtbetriebe hierzulande im letzten Jahr erzeugt. Das Statistische Bundesamt ermittelt einen kleinen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Gründe nennt die Behörde aber nicht.

Im Schlachthof
Mitarbeiter eines Schlachthofs zerteilen am Fließband hängende Schweine. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Mitarbeiter eines Schlachthofs zerteilen am Fließband hängende Schweine. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Wiesbaden (dpa) - Schlachtbetriebe in Deutschland haben 2019 weniger Fleisch erzeugt als ein Jahr zuvor. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden insgesamt 59,7 Millionen Schweine, Rinder, Schafe, Ziegen und Pferde geschlachtet.

Einschließlich Geflügel ergab sich nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch eine Menge von knapp unter 8,0 Millionen Tonnen Fleisch. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 1,4 Prozent weniger. Gründe für den Rückgang nannte die Behörde nicht.

Die Schweinefleischproduktion, die mit etwa zwei Dritteln den größten Anteil an der gewerblichen Fleischproduktion in Deutschland ausmacht, verringerte sich um 2,6 Prozent auf gut 5,2 Millionen Tonnen. Fast 55,1 Millionen Schweine wurden dafür geschlachtet.

Die produzierte Menge Rindfleisch stieg indes leicht um 0,9 Prozent auf gut 1,1 Millionen Tonnen, obwohl weniger Rinder getötet wurden. Das durchschnittliche Schlachtgewicht der Tiere nahm zu.

Einen Anstieg der Menge gab es auch bei Geflügelfleisch: Sie erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 1,6 Millionen Tonnen. Von 2009 bis 2019 erhöhte sich nach Berechnungen der Statistiker die Menge an Geflügelfleisch um 22 Prozent, während die produzierte Menge an Schweine- und Rindfleisch - mit leichten Schwankungen in einzelnen Jahren - in etwa auf dem gleichen Niveau geblieben ist.