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Verdi ruft zu Streiks zu Amazons Aktionstag auf

»Kein Rabatt auf unsere Einkommen«: Zum Aktionstag »Prime-Day« mit Sonderangeboten für Stammkunden sollen Mitarbeiter an sieben deutschen Standorten ihre Arbeit ruhen lassen.

Amazon-Mitarbeiter
Mitarbeiter des Paketversenders Amazon im Sortierzentrum in Garbsen. Foto: Peter Steffen
Mitarbeiter des Paketversenders Amazon im Sortierzentrum in Garbsen. Foto: Peter Steffen

BAD HERSFELD. Beim Online-Händler Amazon soll heute nach Angaben der Gewerkschaft Verdi erneut gestreikt werden.

Anlass ist der bis einschließlich morgen laufende Aktionstag »Prime-Day« mit Sonderangeboten für Stammkunden. Unter dem Motto »Kein Rabatt auf unsere Einkommen« sollten nach Verdi-Angaben die Mitarbeiter bereits in der Nacht an sieben deutschen Standorten ihre Arbeit ruhen lassen. Genaue Uhrzeiten für den Streikbeginn wurden nicht genannt.

Gestreikt werden soll an den Amazon-Standorten in Werne, Rheinberg, Leipzig, Graben, Koblenz sowie an den zwei Standorten im osthessischen Bad Hersfeld.

Verdi kämpft seit mehr als sechs Jahren um einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen. In ganz Deutschland hat Amazon zwölf Warenlager an elf Logistikstandorten und beschäftigt nach eigenen Angaben rund
13.000 Angestellte. (dpa)