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ADAC-Mitgliederzahl steigt auf 21,4 Millionen

Die Corona-Pandemie ist weitgehend vorbei, die Menschen reisen wieder mehr. Das merkt auch Deutschlands größter Verein.

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Der Mitgliederzuwachs sei auch eine Bestätigung für den Ausbau der Angebote und Leistungen, sagt ADAC-Vorstand Dieter Nirschl. Foto: Daniel Karmann
Der Mitgliederzuwachs sei auch eine Bestätigung für den Ausbau der Angebote und Leistungen, sagt ADAC-Vorstand Dieter Nirschl.
Foto: Daniel Karmann

Deutschlands größter Verein, der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC), ist weiter gewachsen. Die Zahl der Mitglieder stieg im vergangenen Jahr um über 190.000 auf 21,4 Millionen, wie der ADAC in München mitteilte.

Grund sei »vor allem die gegenüber den Jahren 2020 und 2021 erhöhte Mobilität und Reiseaktivität«. Die teurere Premiummitgliedschaft zur Absicherung auf Reisen »konnte am stärksten wachsen und wird in besonderem Maße von jungen Familien nachgefragt«, teilte der Verein mit.

Die Zahl der Premiummitglieder stieg von 201.000 auf 377.000. Der Mitgliederzuwachs sei auch eine Bestätigung für den Ausbau der Angebote und Leistungen. »Hilfe, Rat und Schutz verstehen wir heute umfassender«, sagte ADAC-Vorstand Dieter Nirschl.

So können Premiummitglieder über eine App telemedizinische Leistungen im Ausland bekommen. Neben der Pannenhilfe für Autofahrer bietet der ADAC seit vergangenem Jahr auch bundesweit Pannenhilfe für Radfahrer an. Das werde sehr gut angenommen. Die vom ADAC mit dem Stromversorger EnBW angebotene Ladekarte für Elektroautos werde von mehr als 250.000 Menschen genutzt. Gut 80.000 E-Autobesitzer hätten sich über den ADAC einen Bonus aus dem Treibhausgas-Quotenhandel zahlen lassen. Für den häuslichen Bereich bietet der ADAC in vielen Städten einen Schlüsselnotdienst an.

© dpa-infocom, dpa:230115-99-224101/3