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Ein sehr kleiner Hirsch - Nachwuchs bei Südpudus in Köln

Südpudus gelten als eine der kleinesten Hirscharten der Welt. Sie leben in Chiles Wäldern - oder im Kölner Zoo.

Südpudu im Kölner Zoo
Der am 17. Juli 2022 geborenen Südpudu Alvess sitzt in einer Schale und wird gewogen. Foto: Oliver Berg
Der am 17. Juli 2022 geborenen Südpudu Alvess sitzt in einer Schale und wird gewogen.
Foto: Oliver Berg

Der Kleine ist so groß wie ein Plüschtier, aber quicklebendig: Der Kölner Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Südpudus. Das männliche Jungtier dieser Hirschart, die zu den kleinsten der Erde zählt, kam am 17. Juli auf die Welt und heißt »Alvess«.

Der Name stamme aus Lateinamerika und bedeute so viel wie »tapferer Jüngling«, teilte der Zoo am Donnerstag mit. Der kleine Hirsch sei genetisch für die Erhaltungszucht dieser bedrohten Art besonders wertvoll. Das Jungtier erkunde bereits vorsichtig die Außenanlage.

Ausgewachsene Südpudus sind nach Angaben des Zoos nur etwa halb so groß wie ein einheimisches Reh und wiegen zwischen acht und zwölf Kilogramm. Die wilden Bestände gingen zurück, unter anderem durch Zerstörung des Lebensraums und Jagd auf die Tiere. Südpudus leben in Wäldern in Chile.

© dpa-infocom, dpa:220728-99-189969/2