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Barbara Schöneberger erhält Bayerns exklusivsten Orden

Sie ist ein echtes »Münchner Kindl«. Der bayrische Ministerpräsident Söder überreicht ihr eine Auszeichnung der besonderen Art: den »exklusivsten« Orden, den Bayern überhaupt hat.

Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger, Moderatorin, nach der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens in der Bayerischen Vertretung in Berlin. Foto: Carsten Koall
Barbara Schöneberger, Moderatorin, nach der Verleihung des Bayerischen Verdienstordens in der Bayerischen Vertretung in Berlin.
Foto: Carsten Koall

Fernsehmoderatorin Barbara Schöneberger (48) hat den bayerischen Verdienstorden erhalten. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) übergab der gebürtigen Münchnerin am Freitag in Berlin den Orden in der bayerischen Landesvertretung. »Ein Münchner Kindl und ein Multitalent bekommt diesen bayerischen Verdienstorden. Das ist der exklusivste Orden, den es in Bayern gibt. Es ist der exklusivste Club«, sagte Söder in seiner Laudatio. Es sei der Orden für die Menschen, die immer ein bisschen mehr machten als andere.

»Sie gehören heute sicher zu den bedeutendsten TV-Gesichtern, die wir in Deutschland haben«, sagte Söder. Schöneberger sei eine großartige Moderatorin, schlagfertig und bekomme immer das letzte Wort. Mit ihrer stets guten Laune gebe sie den Menschen gerade auch in den gegenwärtigen Krisen Kraft und Zuversicht.

Zugleich lobte Söder, dass Schöneberger sich und ihre Popularität auch dafür einsetze, sich sozial zu engagieren »für Kinder, für krebskranke Frauen, für UNICEF also alles zusammen ein großartiges Engagement«. Einmal Bayer, immer Bayer, egal wo man auf der Welt ist.

Nach Angaben der Staatsregierung wird der bayerische Verdienstorden seit 1957 an Menschen verliehen, die sich mit ihrem Engagement für den Freistaat eingesetzt haben. Die Zahl von 2000 verteilten Ehrungen soll dabei nicht überschritten werden. Vorschläge für kommende Ordensinhaber können bei den Behörden sowie der bayerischen Staatskanzlei abgegeben werden. Darüber hinaus können der Ministerpräsident und die Staatsminister Empfehlungen abgeben.

© dpa-infocom, dpa:230120-99-293242/2