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Frankreichs TGV künftig mit Fahrrad-Transport

AALEN. Freizeitsportler und Radtouristen sollten ihren Drahtesel nach Überzeugung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) künftig auch im ICE mitnehmen dürfen. Die Bahn nehme immer mehr ICE-Strecken in Betrieb und dünne zugleich ihr Intercity-Angebot aus, sagte ADFC-Landesvorsitzender Thomas Baur in Aalen. Fahrradtouristen müssten deshalb lange Fahrzeiten und häufiges Umsteigen in Kauf nehmen. Wer etwa mit dem eigenen Rad von Baden-Württemberg nach Berlin wolle, brauche mit der Bahn fast zehn Stunden. Mit dem ICE sei die Hauptstadt von Stuttgart jedoch in etwa fünf Stunden zu erreichen. Die Zahl der Reisenden, die Fahrräder in Fernzügen mitnehmen, hat sich laut ADFC seit den 90er-Jahren bundesweit auf etwa 300000 halbiert. Dies liege unter anderem an der Abschaffung der Interregio-Verbindungen, die von Radlern gerne benutzt worden seien. Die Politik müsse mehr Druck auf die Bahn ausüben, damit zumindest die ICE-Züge der ersten Generation, die gerade modernisiert werden, mit Fahrradabteilen ausgestattet werden. Notfalls müsse das Eisenbahngesetz dahingehend geändert werden, dass Mitnahme von Fahrrädern wie der Gepäcktransport Pflicht wird.

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