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China lässt tibetische Nonne in die USA ausreisen

PEKING/WASHINGTON. Nach fast 15 Jahren in chinesischer Haft und zwei Jahren unter Polizeibeobachtung ist die tibetische Nonne Phuntsog Nyidron in den USA eingetroffen. Sie war als letzte der »singenden Nonnen« im Februar 2004 aus der Haft entlassen worden. In den vergangenen zwei Jahren hatten ihr die Behörden in Lhasa dann aber die Ausstellung eines Reisepasses verweigert. Aus »humanitären« Gründen habe sie jetzt zur medizinischen Behandlungen in die USA reisen dürfen, berichtete der Sprecher des Außenministeriums in Peking. Die heute 34-jährige Nonne war 1989 nach einer Demonstration wegen »konterrevolutionärer Propaganda« festgenommen und zu acht Jahren Gefängnis verurteilt worden. Später bekam sie zusammen mit 13 anderen tibetischen Nonnen weitere neun Jahre, weil sie in der Haft Lieder gegen die chinesische Herrschaft in Tibet gesungen habe. (dpa)

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