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Corona wirbelt Proben für Festspiele durcheinander

Trotz Masken und Tests: Der musikalische Leiter des neuen »Ring des Nibelungen«, Pietari Inkinen, ist erkrankt - und er ist nicht der einzige der Mitwirkenden bei den Bayreuther Festspielen.

Festspielhaus Bayreuth
Das Bayreuther Festspielhaus: Die Pandemie wirbelt vieles durcheinander. Foto: Daniel Karmann
Das Bayreuther Festspielhaus: Die Pandemie wirbelt vieles durcheinander.
Foto: Daniel Karmann

Corona wirbelt den Probenbetrieb bei den Bayreuther Festspielen durcheinander. Weil der musikalische Leiter des neuen »Ring des Nibelungen«, Pietari Inkinen, erkrankt ist, musste Cornelius Meister einspringen. Das bestätigte der Festivalsprecher Hubertus Herrmann am Donnerstag.

Zuvor hatte der »Nordbayerische Kurier« über zahlreiche Corona-Fälle unter den Mitwirkenden des weltberühmten Festivals berichtet.

Meister ist der Dirigent der Eröffnungspremiere »Tristan und Isolde«. In einem Interview vor wenigen Wochen hatte Festspielchefin Katharina Wagner bereits angekündigt, dass Meister als Ersatz für die anderen Produktionen zur Verfügung stehe.

Meister, der Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart ist, schrieb auf Twitter, er wünsche Pietari Inkinen alles Gute. Und probe »mit viel Schwung« zusätzlich zu »Tristan und Isolde« nun auch den »Ring«: Das Vertrauen der Mitglieder des Festspielorchesters »ist großartig, gemeinsam haben wir viel Freude«.

Die Festspiele beginnen am 25. Juli. Die erste Oper des vierteiligen Werks »Der Ring des Nibelungen« soll am 31. Juli aufgeführt werden.

Die Festspielleitung setze für die Mitwirkenden auf eine strenge Maskenpflicht und Selbsttests, die zahlreich genutzt werden, teilte Herrmann weiter mit.

Während im Vorjahr noch strenge Zugangsbeschränkungen für das Festspielhaus galten und nur die Hälfte der Plätze belegt werden durfte, gibt es in diesem Jahr noch kaum Maßnahmen für das Publikum, sondern lediglich eine Empfehlung, während der Aufführungen Maske zu tragen.

© dpa-infocom, dpa:220714-99-22452/2