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Tennis-Württembergliga: Reutlinger Teams belohnen sich

Ersatzgeschwächter TC Metzingen beim Vorjahresmeister VfL Sindelfingen chancenlos. 9:0-Kantersieg für die Zweite des TVR, TC Markwasen gewinnt 6:3.

Starkes Württembergliga-Debüt für den TV Reutlingen II: Noah Schlagenhauf. FOTO: MEYER
Starkes Württembergliga-Debüt für den TV Reutlingen II: Noah Schlagenhauf. FOTO: MEYER
Starkes Württembergliga-Debüt für den TV Reutlingen II: Noah Schlagenhauf. FOTO: MEYER

REUTLINGEN. Der TV Reutlingen II feiert den nächsten Kantersieg, der TC Markwasen Reutlingen freut sich über einen im Abstiegskampf eminent wichtigen Erfolg, der personell arg gebeutelte TC Metzingen ist erneut chancenlos – auf diesen Nenner kann für die Teams aus der Region der zweite Spieltag in der Tennis-Württembergliga gebracht werden.

Marek Kimla war gestern mit seinem Fahrrad im Freizeitpark Markwasen. »Ich bin zwischen den Plätzen des TVR und des TC Markwasen hin- und hergefahren«, erzählt der bei beiden Clubs als Trainer tätige Kimla mit einem Schmunzeln im Gesicht. Er sah viel Erfreuliches. Der TC Markwasen Reutlingen gewann gegen den TC Winnenden mit 6:3 und fuhr damit im zweiten Spiel den ersten Sieg ein. »Ich bin mit den Jungs sehr zufrieden, sie haben geliefert«, formulierte Kimla. Besonders freute er sich über den Zweisatz-Sieg von Youngster Benjamin Fock an Position sechs gegen Nicolas Sojka. Nach den Einzel-Begegnungen führte Markwasen mit 4:2. Lediglich die beiden Polen Kamil Gajewski und Leon Zarowski gingen als Verlierer vom Platz. »Beide lieferten einen guten Kampf, mussten sich aber nach dreieinhalb Stunden Spielzeit geschlagen geben«, so Kimla.

TV Reutlingen II hatte keine Mühe

Der TV Reutlingen II hatte keine Mühe beim 9:0-Erfolg gegen den TC Schorndorf. »Bei Schorndorf fehlten auf den vorderen Positionen zwei Ausländer«, berichtete TVR-Mannschaftsführer Peter Mayer-Tischer, der sein Einzel einmal mehr in souveräner Manier mit 6:1, 6:0 gegen Dennis Katzenwadel gewann. Der vor der Saison vom TC Markwasen zum TV Reutlingen gestoßene Noah Schlagenhauf gab sein Debüt im TVR-Württembergliga-Team und gewann gegen Igor Kolaric mit 6:4, 6:1. »Noah hat sich super bei uns eingefügt, vom Ergebnis her und mit seiner feinen menschlichen Art und Weise«, sagte Mayer-Tischer.

Der TC Metzingen kam beim Vorjahresmeister und auch in dieser Saison stark eingestuften VfL Sindelfingen mit 1:8 unter die Räder. »Die Ausfälle von Philipp Leithold und Raffael Beck treffen uns extrem«, berichtete Metzingens Trainer Markus Gentner. Beck fehlte in den beiden ersten Begegnungen wegen einer Schulterverletzung, Leithold musste im Auftaktspiel gegen Böblingen (3:6) passen, stellte sich aber gestern zur Verfügung. »Philipp hat es probiert, es war aber schnell klar, dass er noch nicht so weit ist«, sagte Gentner. Leithold, den kleine Risse an der Sehne im Ellbogen plagen, musste im ersten Satz bei einem 0:4-Rückstand aufgeben. Den Ehrenpunkt für Metzingen holte Ivan Nedelko. Der Russe sei »ein Vorzeigesportler, der sich immer reinhängt und ein Vorbild für unsere jungen Spieler ist«, war Gentner einmal mehr begeistert von Nedelkos starkem Auftritt. Unter der Woche gewann der baden-württembergische Meister Nedelko die Marienberg Open bei Nürnberg. (GEA)