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SSV Reutlingen scheitert bei Sindelfinger Hallenfußball-Gala schon in Zwischenrunde

Während die Oberliga-Fußballer des SSV Reutlingen Schwierigkeiten haben, erreicht die U19 das Achtelfinale. Verbandsligist VfL Pfullingen beim Sieg des SV Rohrau im Viertelfinale.

Bei seiner Premiere an der Seitenlinie gibt SSV-Trainer Rasmus Joost Florian Krajinovic Anweisungen.
Bei seiner Premiere an der Seitenlinie gibt SSV-Trainer Rasmus Joost Florian Krajinovic Anweisungen. Foto: JoBaur
Bei seiner Premiere an der Seitenlinie gibt SSV-Trainer Rasmus Joost Florian Krajinovic Anweisungen.
Foto: JoBaur

SINDELFINGEN. Was den neuen Trainern des SSV Reutlingen Phillipp Reitter und Rasmus Jost im letzten Jahr mit der A-Jugend gelungen war, klappte bei der Premiere an der Seitenlinie der ersten Mannschaft nicht. Noch vor dem Achtelfinale der Hallenfußball-Gala in Sindelfingen verabschiedete sich der Fußball-Oberligist bei seinem ersten Turnier nach der Winterpause. Besser lief es bei der eigenen Jugend: Die U19 erreichte das Achtelfinale. Der VfL Pfullingen schaffte es beim Sieg des SV Rohrau ins Viertelfinale.

- SSV Reutlingen

Bei Philipp Reitter fiel das Fazit nach den ersten Auftritten an der Seitenlinie als SSV-Trainer zweigeteilt aus. Am Freitag siegte sein Team ohne Probleme gegen den TSV Dagersheim (3:0), den späteren Turniersieger SV Rohrau (3:0), den TV Darmsheim (1:0) und den TSV Westhausen (9:0). »Das war ein guter und dominanter Start am Freitag«, meinte der 39-Jährige. Doch dann folgte die Zwischenrunde am Sonntag. Ein 1:1 gegen den Bezirksligisten VfL Herrenberg und ein 0:1 gegen den Verbansligisten TSV Oberensingen reichten nicht zum Einzug ins Achtelfinale.

»Wir hatten zahlreiche Möglichkeiten«, berichtete Reitter. Das Tor trafen die Reutlinger aber zu selten, obwohl das Team in Top-Besetzung am Start war. Der Trainer machte keinen Hehl daraus, nach dem Ausscheiden doch etwas enttäuscht zu sein. Zwar diente die Gala vor allem dazu, sich besser kennenzulernen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen, doch auch die Leistung sollte optimalerweise stimmen, meinte der Coach. »Das darf einen jetzt auch ein bisschen nerven«, sagte er, richtet den Blick aber nach vorn: »Unsere Arbeit beginnt mit der Vorbereitung am Donnerstag.«

- VfL Pfullingen

Zufrieden mit dem ersten Auftritt im neuen Jahr war der VfL Pfullingen. Mit 0:1 scheiterte der Verbandsligist im Viertelfinale denkbar knapp gegen das Heimteam des VfL Sindelfingen, das später im Finale 1:2 unterlag. »Spielerisch waren wir absolut die bessere Mannschaft«, sagte Co-Trainer Florian Schwend. Am Ende fehlte gegen den Landesligisten vielleicht auch das Quäntchen Glück. In der Zwischenrunde setzte sich die »sehr junge Truppe« von Michael Konietzny und Schwend gegen Verbandsligist Calcio Leinfelden-Echterdingen (0:0) und den A-Ligisten SF Dettingen/Teck (1:0) durch. Im Achtelfinale schlug der VfL den TV Darmsheim 6:3 im Zehnmeter-Schießen.

- SSV Reutlingen U19

Auch die U19 des SSV Reutlingen musste sich dem TSV Sindelfingen im Achtelfinale mit 1:2 geschlagen geben. »Sie spielen wirklich super, von dem, was ich gesehen habe«, lobte auch der Trainer der Ersten, Philipp Reitter. In der Zwischengruppe schlug das Team den SSV Zuffenhausen (A-Liga) und den ATSV Mutschelbach (Oberliga) jeweils 4:0.

- SSV Reutlingen U19 II

Die zweite Jugendmannschaft des SSV Reutlingen erreichte ebenfalls die Zwischenrunde, konnte sich gegen NK Croatia Bietigheim (1:2) und den GSV Maichingen (0:0) aber nicht durchsetzten. (GEA)