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Annika-Berenike Dörr Fünfte im Reutlinger Dressur-Cup-Finale

Hatte schon während der Prüfung ein Strahlen im Gesicht: Annika-Berenike Dörr.
Hatte schon während der Prüfung ein Strahlen im Gesicht: Annika-Berenike Dörr. Foto: Jürgen Meyer
Hatte schon während der Prüfung ein Strahlen im Gesicht: Annika-Berenike Dörr.
Foto: Jürgen Meyer

REUTLINGEN. Novum im iWest-Dressur-Cup der besten Reiter Baden-Württembergs: Drei Teilnehmer aus der Region hatten sich für das Finale qualifiziert, das im Rahmen des Reutlinger Top-Turniers ausgetragen wurde. Beste des Trios war Annika-Berenike Dörr, die beim Sieg von Franz Trischberger (Hofgut Allerer/895 Punkte) Platz fünf belegte (859). Mit ihrem elfjährigen Wallach Salitos ritt die Reutlingerin in der Intermedaire-I-Kür zu schwungvollen Melodien aus dem Film »Greatest Showman« ohne nennenswerte Schwächen. Weil Salitos während der Prüfung aber zu tief war, gab es Abzüge.

»Es war eine verrückt gute und auch lange Saison mit vielen Highlights. Ich bin froh, dass Salitos nochmal so gekämpft hat«, sagte die Studentin des International Managements, die am Schluss der Prüfung bereits ein Strahlen im Gesicht hatte und einhändig galoppierte. Dörr, die innerhalb eines Jahres sieben S-Siege feierte, traut Salitos zu, Grand-Prix-Niveau zu erreichen. Nächstes Ziel der Schülerin von Carolin Völker: Die 19-Jährige würde gerne in der U 25-Tour antreten.

Steffen Lieb freute sich über Rang zehn unter den 15 Finalisten. Der gebürtige Göppinger, der für den RFV Bad Urach antritt, kam zu Klängen von Coldplay und der »Eiskönigin« mit seinem 15-jährigen Wallach Remondos Quick Step auf 839 Zähler. »Ich bin total happy«, sagte der 40-Jährige, der sich vor allem freute, dass die Trabtour und die Serienwechsel auf gebogener Linie so gut gelangen. Zu südamerikanischen Rhythmen erhielten Irina Oberthür (St. Johann), die in Münsingen zwei S-Prüfungen gewonnen hatte, und ihre Stute Salida de la Luna 808 Zähler – Rang 14. Pech hatte Anna Casper (Donzdorf), die nach Veranstalter-Angaben irrtümlich die falsche Musik in der Meldestelle abgegeben hatte. Ihr gelang das Kunststück, aus dem Stegreif eine Kür auf Zwei-Sterne-Niveau an diese Melodien anzupassen – Rang acht war das beachtliche Resultat. (GEA)