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Benedikt Fuhr nervenstark

SG Ober-/Unterhausen II gewinnt den Derby-Kracher gegen den TV Großengstingen mit 29:28

Riesenjubel bei der SG Ober-/Unterhausen II. Benedikt Fuhr (Mitte, mit Stirnband) erzielt das 29:28-Siegtor.  FOTO: BAUR
Riesenjubel bei der SG Ober-/Unterhausen II. Benedikt Fuhr (Mitte, mit Stirnband) erzielt das 29:28-Siegtor. FOTO: BAUR
Riesenjubel bei der SG Ober-/Unterhausen II. Benedikt Fuhr (Mitte, mit Stirnband) erzielt das 29:28-Siegtor. FOTO: BAUR

REUTLINGEN. Die SG Ober-/Unterhausen II hat in der Handball-Bezirksliga Achalm-Nagold den Derby-Kracher gegen den TV Großengstingen mit 29:28 (15:12) zu ihren Gunsten entschieden und sich in der Tabelle auf den achten Platz nach vorne gearbeitet. Zum Spieler des Tages vor 250 Zuschauern in der Lichtensteiner Ernst-Braun-Halle avancierte Benedikt Fuhr. Er bewies fünf Sekunden vor Spielende Nervenstärke und verwandelte einen Siebenmeter zum 29:28-Endstand. Fuhr trug sich insgesamt zehn Mal in die Trefferliste ein. In seinen bisher sieben Saison-Einsätzen hat er damit stattliche 55 Tore erzielt. »Bei uns hat einmal mehr die nötige Konsequenz im Abschluss gefehlt«, stellte Großengstingens Trainer Markus Kasch zerknirscht fest.

Torhüter Rubitzko glänzt

Die auf Position vier rangierenden Großengstinger führten mit 4:0 (6. Minute), doch »danach stellten wir das Handballspielen ein«, so Kasch. Der TVG fand im Angriff keine Lösungen. Erst nach 52 Minuten ging ein Ruck durch die Mannschaft. Aus dem 21:25-Rückstand wurde nach drei Toren von Alban Balaj und einem Treffer von Steffen Hummel ein 25:25. Zehn Sekunden vor Schluss markierte Balaj das 28:28, ehe Ober-/Unterhausen II einen Siebenmeter herausholte. Und den verwandelte Fuhr nervenstark.

In der Bezirksliga Esslingen-Teck bezwang der Tabellenfünfte TSV Dettingen den Neunten TV Altbach mit 29:18 (13:8). Nach dem 7:6 (18.) nahm Dettingens Trainer Jörg Wittenberg eine Auszeit. Danach legten seine Schützlinge einen 6:1-Tore-Lauf hin. Eine sehr gute Note bei Dettingen verdiente sich Torhüter Alexander Rubitzko. In der Schlussphase feierte Robin Brodbeck, der seit dem ersten Spieltag wegen einer Knieentzündung fehlte, sein Comeback. Dettingens Liga-Rivale TSV Urach ließ mit einem 26:23 (12:15)-Sieg beim tus Stuttgart aufhorchen. Aufsteiger Urach kletterte damit auf Platz zwei. Spielertrainer Marco Melo brachte die Ermstäler in der 51. Minute mit 21:20 erstmals in Führung. Nach dem 21:22-Rückstand (54.) sorgten Daniel Templin (3) und Moritz Völter mit vier Toren in Folge für einen 25:22-Vorsprung und stellten damit die Weichen auf Sieg. »Wir haben in der zweiten Hälfte nur acht Gegentore bekommen. Das zeigt, wie stark wir im Torhüter-Abwehrverbund verteidigen können«, jubelte Melo. (GEA)