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Fünffach-Treffer und Traumschuss: Das war der Spieltag in der A-Liga Reutlingen

Anadolus Onur Seyhan trifft fünffach. Mähringens Spielertrainer Marc Vollmer dreht auf.

Eine Szene vom Topspiel: Marcel Ezewele (inks) vom TSV Sondelfingen und der Betzinger Umut Ulusoy haben den Ball im Blick.  FOTO
Eine Szene vom Topspiel: Marcel Ezewele (inks) vom TSV Sondelfingen und der Betzinger Umut Ulusoy haben den Ball im Blick. FOTO: SCHANZ
Eine Szene vom Topspiel: Marcel Ezewele (inks) vom TSV Sondelfingen und der Betzinger Umut Ulusoy haben den Ball im Blick. FOTO: SCHANZ

REUTLINGEN. Am 27. Spieltag der Reutlinger A-Liga verschieben sich die Verhältnisse an der Tabellenspitze. Nach dem 2:0-Heimsieg gegen den TSV Sondelfingen rückt der TSV Betzingen auf Relegationsplatz zwei vor. »Ich bin stolz auf das Team. Wir haben hoch gepresst und die Sondelfinger zu langen Bällen gezwungen. Die Taktik ging auf«, frohlockte Betzingens Trainer Mario Mazar. Das hätte auch anders kommen können. Bereits nach drei Minuten vergaben die Sondelfinger durch den freistehenden Marcel Ezewele eine gute Chance. Außerdem schossen die Sondelfinger ein Abseitstor. »Wenn wir jetzt die letzten drei Spiele gewinnen, gehört der Relegationsplatz uns. Wir bleiben fokussiert«, so Mazar.

An der Tabellenspitze bleibt hingegen alles beim Alten. Mit einem Fünferpack von Onur Seyhan und einem 6:0-Heimsieg gegen den TSV Lustnau II bestätigte der Anadolu SV Reutlingen den Platz an der Spitze. »Onur war heute überragend. Er ist eiskalt und kam in der Rückrunde immer mehr in Fahrt«, lobte Anadolus Trainer Ercan Acar. Während es in der Liga läuft, sieht es auch in Sachen Kaderplanung rosig aus. »Zwei Neuzugänge sind schon fix. Der ganze Kader bleibt zusammen«, so Acar.

Trotz des 4:0-Heimsiegs des TSV Sickenhausen gegen Schlusslicht SV Wannweil glaubt Abteilungsleiter Timo Bintakies nicht mehr an den Aufstieg. »Dieses Jahr wird es nichts mehr. Das Ziel für die nächste Saison hingegen ist der Aufstieg beider Mannschaften«, so Bintakies forsch. Neuzugang und Rückkehrer Dominik Grauer vom VfL Pfullingen gibt Anlass zur Hoffnung.

Im Niemandsland der Tabelle gewann der TSV Oferdingen mit 5:2 beim SV Ohmenhausen. Dabei verpennte Oferdingen die Anfangsphase. »Wir haben uns miserabel aufgewärmt. Der Start ins Spiel war katastrophal. Wir gingen verdient in Rückstand«, so Oferdingens Abteilungsleiter Robin Münz. Es brauchte einen Traumschuss aus 30 Metern von Ahmad, bis die Oferdinger wieder in die Spur fanden. »Ein großes Lob geht heute auch an Matthias Kunst. Er hat die Jungs aufgeweckt und zum Sieg geführt«, lobte Münz. Nach dem Ausgleich gab Oferdingen die Spielkontrolle nicht mehr aus der Hand.

Ebenfalls einen 5:2-Auswärtssieg feierte der TSV Mähringen beim TSV Riederich. »Wir waren in allen Bereichen besser«, lobte Mähringens Spielertrainer Marc Vollmer. Dabei hatten beide Teams einige Torchancen. Ein besonderes Lob vom Trainer geht an den Torwarttrainer und Nummer zwei im Tor, Leon Mourouzidis. »Er ist schon seit drei Spielen im Tor und macht das super«, lobte Vollmer. Auch beim Trainer selbst läuft’s. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen zeigt er auch mit 36 Jahren, dass er noch mithalten kann.

TSV Oferdingen dreht Partie

Den Relegationsplatz gesichert hat sich die SGM Kirchentellinsfurt/Kusterdingen II mit einem 4:3-Heimsieg gegen den TSV Pliezhausen. Nach einem 1:3-Rückstand kam die SGM fulminant zurück. Das erlösende Tor schoss Andre Schröder in der 87. Minute, als er den Ball zum erlösenden Siegtreffer einschweißte.

Im Duell der bereits Abgestiegenen gewann der TV Unterhausen 4:2 gegen die SG Reutlingen II und gab somit die Rote Laterne wieder an den SV Wannweil ab. »Das war unser Ziel für die restliche Saison«, so Unterhausens Trainer Peter Konietzny. Ein weiteres Ziel erreichte sein Team mit dem ersten Heimsieg der Saison. Beide Teams setzten auf lange Bälle. So fielen fünf der sechs Tore folgerichtig durch lange Bälle. Mit der Saisonleistung ist Konietzny insgesamt trotz des Sieges unzufrieden. »Ich bin enttäuscht. Für den Kader stehen wir zu schlecht da.«(GEA)