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TSG Solcom Ravens Reutlingen kassieren in der Regionalliga fünfte Niederlage in Serie

In der Basketball-Regionalliga unterliegen die verletzungsgeplagten TSG Solcom Ravens Reutlingen beim Tabellenführer Seeburger College Wizards in Karlsruhe mit 62:80 (40:48).

Top-Scorer der Partie mit 20 Punkten: Davids Grinbergs von den TSG Solcom Ravens Reutlingen.
Top-Scorer der Partie mit 20 Punkten: Davids Grinbergs von den TSG Solcom Ravens Reutlingen. Foto: JoBaur
Top-Scorer der Partie mit 20 Punkten: Davids Grinbergs von den TSG Solcom Ravens Reutlingen.
Foto: JoBaur

KARLSRUHE. In der Regionalliga Südwest haben die TSG Solcom Ravens Reutlingen die fünfte Niederlage in Serie einstecken müssen. Vor 200 Zuschauern unterlagen die Schützlinge von Trainer Vasilis Tsouknidis beim Tabellenführer Seeburger College Wizards in Karlsruhe mit 62:80 (40:48). Für den Sieger war es der sechste Erfolg in Serie, mit 18:3-Siegen führen die Badener weiterhin die Tabelle an.

Die Ausgangslage vor dem Hochball war nicht gut. Simion Habtemichael (Knie) und David Grubic (krank) mussten passen. Insgesamt konnten die Reutlinger Korbjäger nur mit neun Spielern antreten, darunter auch der erst 17-jährige Oskar Jetter, der mittags noch mit der U 18 in Karlsruhe spielte. Drei von vier Vierteln gingen an den Gastgeber, der dritte Spielabschnitt gestaltete sich ergebnistechnisch mit 17:17 ausgeglichen. Die Ravens waren aber jeweils nur leicht im Hintertreffen. Und dennoch: Mit einem 57:65-Rückstand hatten die Gäste vor den finalen zehn Minuten noch alle Chancen auf den Sieg und dem Ende des negativen Laufs von vier Spielen in Serie. »In den letzten fünf Minuten sind uns dann die Kräfte ausgegangen. Dazu haben wir unseren Gameplan verloren«, berichtete Tsouknidis. Final ging der letzte Abschnitt mit 15:5 an den Gastgeber. »Am Ende fällt das Ergebnis höher aus, als es der Spielverlauf wiedergegeben hat«, meinte Tsouknidis.

»Wir sind wieder in alte Muster mit vielen Ballverlusten verfallen«

Die Reutlinger kamen insgesamt gut ins Spiel und brachten immer wieder den Ball in die Zone unter dem Korb. Neuzugang Davids Grinbergs erzielte 20 Zähler und war damit Topscorer der Partie. Nach zehn Minuten verletzte sich Mirko Ljuboja, sodass die foulbelasteten Grinbergs und Lino Duarte sich zurückhalten mussten. »Er hat sich das Knie verdreht. Wir hoffen, dass es nicht schlimmer ist«, sagte Tsouknidis. Gut drei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit lagen die Gäste dann auch für kurz Zeit in Führung, Nachlässigkeiten sorgten aber für einen Rückstand von acht Zählern zur Pause (40:48).

Der Start in die zweite Halbzeit war nicht gut. »Wir sind wieder in alte Muster mit vielen Ballverlusten verfallen«, ärgerte sich Tsouknidis, dessen Team sich 14 Turnovers leistete. Zudem fiel aus der Distanz nicht viel (19 Prozent), auch bei den Assists (8:21) war man nur zweiter Sieger. Tsouknidis haderte auch ein wenig mit den Unparteiischen: »Die Schiedsrichter konnten im Anschluss keine Erklärung dafür abgeben, was sie gemacht haben.« Bei Karlsruhe kam Miles Mallory auf 17 Zähler, Ex-Bundesligaprofi Stefan Ilzhöfer erzielte neun Punkte und holte 13 Rebounds. (GEA)