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Eichenprozessionsspinner wird in Betzingen bekämpft

Eichenprozessionsspinner
Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Bild: Patrick Pleul/Archivbild Foto: Patrick Pleul
Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Bild: Patrick Pleul/Archivbild Foto: Patrick Pleul

BETZINGEN. In den kommenden Monaten ist wieder mit dem Eichenprozessionsspinner zu rechnen. Die Raupen des Insekts schützen sich gegen ihre Feinde mit feinen Brennhaaren, die bei Menschen Hautreizungen und allergische Reaktionen auslösen können. Deshalb führt die Stadt Reutlingen unter anderem in Betzingen eine vorbeugende Schädlingsbekämpfung durch, teilt die städtische Pressestelle mit.

Gegen die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners wird das für den Menschen vollkommen ungefährliche biologische Mittel »Bacillus thuringiensis« eingesetzt. Es wird abhängig von den örtlichen Gegebenheiten entweder mit einer Obstbauspritze oder mit Hubarbeitsbühnen ausgebracht. Der genaue Einsatzzeitpunkt wird durch den Vegetationsstand der Eichen und durch die Witterungsverhältnisse bestimmt. Gespritzt wird in der letzten Aprilwoche beziehungsweise in der ersten Maiwoche.

In Betzingen werden die Schutzmaßnahmen an folgenden Standorten durchgeführt: Industriegebiet »Mark West«, Hoffmannschule, Sportplatz Auchtert, Am Leyrenbach, Zufahrt zum Hundeverein, Steinachstraße, Industriegebiet »Im Staudtfuß«, Schanzstraße, Mühlstraße, Fußweg beim Kinderhaus Jettenburgerstraße. (pm)