Aktuell Inklusion

Die Rinne des Anstoßes

REUTLINGEN. Josef Schneider ist fast blind. Seine Sehstärke liegt bei unter fünf Prozent. Trotzdem findet er sich am Zentralen Omnibusbahnhof in Reutlingen sehr gut zurecht. Er weiß, wo der Gehweg aufhört, und erkennt, an welcher Stelle er über die Straße gehen kann. Als Orientierungshilfe dient ihm ein Leitsystem auf dem Boden. Linien aus dunklen Steinen weisen ihm den Weg, während geriffelte Platten eine Möglichkeit zum Überqueren der Straße anzeigen. »Dieses Leitsystem ist das Beste, was es gibt«, schwärmt Schneider. »Reutlingen ist da ein echtes Vorbild.« An anderen Stellen gibt es allerdings Nachholbedarf, wie sich bei einem Rundgang durch die Reutlinger Innenstadt mit Vertretern von CDU, Junger Union (JU), Behindertenliga, Rappertshofen und Blindenverband gezeigt hat.

Hindernisse in der Reutlinger Innenstadt: Gabriele Gaiser und Rainer Löffler schieben eine Rollstuhlfahrerin über die Wasserrinn
Hindernisse in der Reutlinger Innenstadt: Gabriele Gaiser und Rainer Löffler schieben eine Rollstuhlfahrerin über die Wasserrinne in der Wilhelmstraße. Foto: Uschi Pacher
Hindernisse in der Reutlinger Innenstadt: Gabriele Gaiser und Rainer Löffler schieben eine Rollstuhlfahrerin über die Wasserrinne in der Wilhelmstraße.
Foto: Uschi Pacher

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