Aktuell Wirtschaft

Manz macht Minus

REUTLINGEN. Einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 12,56 Millionen Euro musste die börsennotierte Manz Automation AG im Halbjahresbericht ausweisen. Die Wirtschaftskrise schlägt sich damit auch bei dem erfolgsverwöhnten Reutlinger Maschinenbauer nieder. Das Konzernergebnis von minus 9,82 Millionen Euro wird von einem drastischen Umsatzeinbruch begleitet. 28,28 Millionen Umsatz im ersten Halbjahr 2009 stehen 101,6 Millionen im ersten Halbjahr 2008 gegenüber. Das entspricht einem Rückgang von über 70 Prozent. Den deutlichen Verlust der Geschäftsergebnisse begründet der Maschinenbauer mit der aktuellen Lage auf seinem Hauptgeschäftsfeld, dem Solarmarkt. Bedingt durch die Finanzkrise seien seit Herbst vergangenen Jahres nahezu alle geplanten Neu- und Erweiterungsinvestitionen in Produktionsstätten gestoppt worden. Besser laufe es hingegen in der LCD-Industrie. China lockt seine Bevölkerung hinter ihren TV-Röhrengeräten hervor und macht ihnen mit Förderprogrammen LCD-Geräte schmackhaft. Dadurch bedingt ist auch die Nachfrage nach Produktionsmaschinen in dieser Sparte spürbar gestiegen.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Hauptaktionär der Manz Automation AG.
FOTO: PR

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