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Münsinger Gemeinderäte kritisieren »Möblierung« ihrer Stadt

Was macht Münsingen – außer der Albklinik – zur »Gesunden Stadt«? Die Bürger haben das Wort.  FOTO: GROHE
Verrutschte Würfel im Kreisverkehr, hässliche Blumenkübel und Daumen nach unten am Mitfahrbänkle: An der Möblierung ihrer Stadt übten am Dienstag gleich mehrere Gemeinderäte Kritik. Foto: Manfred Grohe
Verrutschte Würfel im Kreisverkehr, hässliche Blumenkübel und Daumen nach unten am Mitfahrbänkle: An der Möblierung ihrer Stadt übten am Dienstag gleich mehrere Gemeinderäte Kritik.
Foto: Manfred Grohe

MÜNSINGEN. Verrutschte Würfel im Kreisverkehr, hässliche Blumenkübel und Daumen nach unten am Mitfahrbänkle: An der Möblierung ihrer Stadt übten am Dienstag gleich mehrere Gemeinderäte Kritik. Thomas Hagmaier wunderte sich über das Objekt im Kreisverkehr am Ortsausgang in Richtung Gomadingen beziehungsweise Bad Urach: Als wäre er über Nacht dort gestrandet, lag dort plötzlich ein großer, bunter Würfel mit Tourismus-Motiven. »Wie kommt der denn da hin? Ich kann mich nicht erinnern, dass der Gemeinderat da was beschlossen hätte«, so Hagmaier. Seine Frage musste vorerst offen bleiben, die anwesenden Verwaltungsmitarbeiter – Bürgermeister Mike Münzing fehlte krankheitshalber – wussten keine Antwort darauf.

Wie die Blumenkübel in die Uracher Straße in die Nähe des Kriegerdenkmals kamen, die Hagmaier ebenfalls monierte, konnte Tiefbauamtsleiter Jürgen Weber indes erklären: Auf Drängen von Anwohnern sei eine verkehrsrechtliche Anordnung getroffen worden. »Schnell, billig und schön zugleich war in der Kürze der Zeit nicht gleichzeitig zur kriegen«, entschuldigte Weber das Design der Kübel. »Billig« war für Birgit Hartwig das Stichwort: Sie bemängelte die zu locker festgemachten und deshalb schon teilweise fehlenden »Daumen« an den Ziel-Tafeln der neuen Mitfahrbänkle und regte an, nach einer stabileren Lösung zu suchen. (GEA)