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Aktuell Ermittlungen

Nach Autorennen bei Metzingen: Fahrer müssen mit Anzeigen rechnen

Beim Rennen waren ein 22-Jähriger und ein 21-Jähriger am Metzinger Maiwaldknoten auf der B 28 schwer verletzt worden.

Absprache zwischen den Fahrern und die Absicht, einen höchstmögliche Geschwindigkeit zu erzielen sind Merkmale eines illegalen A
Symbolbild für ein illegales Autorennen. FOTO: FOTOLIA
Symbolbild für ein illegales Autorennen. FOTO: FOTOLIA

METZINGEN/REUTLINGEN. Die Polizei hat ihre Ermittlungen nach dem illegalen Autorennen bei Metzingen weitgehend abgeschlossen. Die Beamten des Reutlinger Polizeipräsidiums sind sich sicher, dass die beiden 19- und 21-jährigen Fahrer sich am Samstag, 24. Oktober gegen 16.30 Uhr ein Rennen auf der autobahnähnlich ausgebauten B 28 bei Metzingen geliefert hatten. An der Ausfahrt in Richtung Bad Urach kam es bei völlig überhöhter Geschwindigkeit zur Kollision, als sich beide versuchten sich gegenseitig zu überholen. Der Golf GTI des 21-Jährigen schleuderte in die Böschung, und überschlug sich mehrfach. Auch der Daimler geriet in den Grünstreifen und blieb demoliert am Straßenrand stehen. Der 21-jährige Fahrer und sein ein Jahr älterer Beifahrer wurden dabei schwer verletzt. Der 19-Jährige Daimlerfahrer blieb unverletzt. Es war ein Schaden von etwa 24.000 Euro entstanden.

Laut Polizeibericht waren die beiden zuvor mit weit über den auf diesem Abschnitt der B 28 zulässigen 120 Stundenkilometern gefahren. Demnach waren die beiden Fahrer zuvor bereits anderen Verkehrsteilnehmern in der Reutlinger Innenstadt und auf Karlstraße ortsauswärts in Richtung Metzingen mit aggressivem Fahrstil und deutlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Die Verkehrspolizei hatte zwischenzeitlich nach anderen Autofahrern gesucht, die durch das Rennen und die aggressiver Fahrweise möglicherweise gefährdet worden waren.

Die Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Reutlingen, Andrea Kopp, hat dem GEA gesagt, beide müssten jetzt mit Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kfz-Rennen und fahrlässiger Körperverletzung rechnen. Die Strafanzeigen würden anschließend der Staatsanwaltschaft Tübingen vorgelegt. (rr)