Aktuell Kultur

Wider den Porno-Terror

STUTTGART. »Bewerft uns bitte mit Crack!« Ein typischer Hip-Hop-Satz. Alles passt: Die Straßenkämpfer-Pose, der »Gib mir Respekt!«-Befehlston, die Koketterie mit illegalen Substanzen, die den Status als Boss beglaubigt, dem keiner was kann. Einen gewollten Schönheitsfehler leistet sich die Band »Fettes Brot« allerdings bei ihrer Ansage im Stuttgarter Messe Congresscentrum B. Das Wort »bitte« ist nicht Hip-Hop. Und der darauf folgende Song »Der beste Rapper Deutschlands ist offensichtlich ich« parodiert das Testosteron-schwangere Alphatier-Gehabe des Genres. Im Bühnen-Hintergrund wechseln sich Pop-Art-Porträts von Amy Winehouse, Sophie Scholl und Jesus ab. Auch nicht gerade die klassischen Hip-Hop-Helden.

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