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Werkschau von Gude Schaal im Schönbuch-Museum

DETTENHAUSEN. Die Reutlinger Künstlerin Gude Schaal ist eine Meisterin des Porträts. Wie sie das Wesen der Menschen, die ihr Modell sitzen, mit ihrem expressiven Malstil einfängt und mit kritischem Ernst bewertet, das ist von außerordentlichem Rang. Von ihren Bildnissen geht ein Sog aus - nicht nur, weil man als Betrachter direkt angeblickt wird, sondern auch, weil die Farben und die Lichtbehandlung eine besondere Magie ausüben. Im Schönbuch-Museum in Dettenhausen ist derzeit eine Werkschau von Gude Schaal mit 35 Arbeiten von 1969 bis 2007 zu sehen. Dr. Ulrich Hägele hat sie kuratiert und klug im verhältnismäßig kleinen Raum verteilt. Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Porträts, neben denen Gude Schaals Nordsee-Landschaften, gemalt aus sehnsuchtsvoller Seele, etwas ins Hintertreffen geraten. Mit kühlem analytischem Blick porträtierte die Malerin in den 60er- und 70er-Jahren ihre Zeitgenossen und auch sich selbst. Später wuchs den Darstellungen mehr und mehr Mitgefühl und auch Melancholie zu, obgleich die Farbpalette härter und die Kontraste heftiger wurden. »Metaphern für das Leben« erkennt Ulrich Hägele in Gude Schaals Bildern. Ölfarbe auf Hartfaser ist ihre durchgängige Technik. Bis letztes Jahr hat sie darin gemalt. Nun - so ist in der Ausstellung zu lesen - arbeitet die 92-Jährige an einer Serie von Gouachen.

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