Aktuell Kultur

Szenen einer Künstlerexistenz

REUTLINGEN. Vollkommen verrückt sei es, über einen bildenden Künstler ein Theaterstück zu schreiben, zumal wenn es sich um eine künstlerische Persönlichkeit wie HAP Grieshaber handle, meint Eric van der Zwaag in seinem Begleittext zur Uraufführung seines und Anna Kathrin Kleebergs Kammerspiels »Grieshabers letzter Ritt«. Aber im Jahr von Grieshabers 100. Geburtstag sah sich das Reutlinger Theater wohl in der Pflicht, in die Würdigungen mit einzustimmen. Und die große mediale Aufmerksamkeit bei der Uraufführung am Donnerstag gab der theatralen Unternehmung auch recht. Aber was das Premierenpublikum mit freundlichem Applaus aufnahm, profitierte nur wenig von der sinnlichen Potenz des Theaters, sondern war eher ein intellektueller Versuch mit Versatzstücken aus Grieshabers Biografie und allgemeinen Reflexionen zum Künstlertum.

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