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Streit um angeblichen KZ-Auftritt von Heesters

BERLIN. Das Berliner Landgericht will am 16. Dezember eine Entscheidung darüber verkünden, ob der Kabarettautor und Historiker Volker Kühn weiterhin behaupten darf, der Schauspieler Johannes Heesters sei nach bisherigen Erkenntnissen 1941 bei seinem Besuch im KZ Dachau auch aufgetreten. Heesters hat das bis heute bestritten. Gunter Fette als Anwalt des 104-jährigen Heesters sagte am Mittwoch in einer mündlichen Verhandlung, Kühn habe »wider besseres Wissen Heesters der Lüge bezichtigt«. Es gebe keinerlei Belege für einen damaligen Auftritt des Schauspielers. Der Besuch selbst mit dem Ensemble des Münchner Gärtnerplatztheaters ist dokumentiert. Kühns Anwalt Peter Raue sagte dagegen, aus seiner Sicht gebe es »genügend Anhaltspunkte« für den Auftritt. Heesters selbst, der am 5. Dezember 105 Jahre alt wird, nahm nicht an der Verhandlung teil. Er spielt zurzeit in Hamburg Theater. (dpa)

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