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Der illustrierte Tod

HEIDENHEIM. Zur herausragenden Bilderfolge im Schaffen von HAP Grieshaber zählt der »Totentanz von Basel«. Das Schlüsselerlebnis des Holzschneiders zu diesem 40-teiligen Zyklus beruht auf einem Besuch Grieshabers im Januar 1965 im Basler Dominikanerkloster. Das dort im 15. Jahrhundert entstandene Fresko - ein Memento mori - befand sich auf der Innenseite einer sechzig Meter langen Friedhofsmauer, die allerdings 1805 abgebrochen wurde. Zeitgleich mit diesem Basel-Besuch erreichte ihn aus Dresden die Anfrage, ob er Lust hätte, für den Verlag der Kunst ein Buch zu machen. Dass dieses Thema auf einen Totentanz hinauslief, hatte den aus Stuttgart stammenden Rudolf Mayer, Cheflektor des Verlags, verblüfft: Anspielungen im gespannten Verhältnis zwischen DDR und BRD waren durchaus zu befürchten.

Der Tod bläst den Dudelsack: Blatt aus Grieshabers »Totentanz von Basel«.
FOTO: PFEIFFER
Der Tod bläst den Dudelsack: Blatt aus Grieshabers »Totentanz von Basel«. FOTO: PFEIFFER
Der Tod bläst den Dudelsack: Blatt aus Grieshabers »Totentanz von Basel«. FOTO: PFEIFFER

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