Aktuell Kultur

Ballsaalvision eines Vorzeige-Europäers

REUTLINGEN. Es gibt Abende, die passen einfach. Beispielsweise das Sinfoniekonzert der Württembergischen Philharmonie am Montag in der Listhalle: erst Mendelssohn und Beethoven, dann eine Sinfonie von Louis Théodore Gouvy, die eine ganz persönliche Quersumme aus den beiden ersten zieht. Mit so viel Elan und Lust am Klangfarbenspiel, dass man sich fragt: Wie konnte man diesen Gouvy eigentlich so lange vergessen? Diesen Vorzeige-Europäer, der als saarländisches Grenzlandkind per Dekret als Deutscher aufwuchs, fünfzehn Jahre um die französische Staatsbürgerschaft kämpfte und am Ende ausgerechnet in Leipzig seine künstlerische Heimat fand?

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