Aktuell Naturschutz

Wieso das »Albvorland« kartiert werden soll

KREIS TÜBINGEN. Die Mühlen der Bürokratie mahlen langsam. Eigentlich, sagt der Biologe Michael Koltzenburg vom INA Südwest, Institut für Naturschutzfachplanungen, seien schon Anfang der 90er-Jahre die Grenzen des Flora-Fauna-Habitat-Gebiets »Albvorland bei Mössingen und Reutlingen« festgelegt worden. Aber wie so vieles, was sich die EU ausgedacht hat, dauert die Umsetzung in Deutschland etwas länger. Mit der Ausweisung von FFH-Gebieten, die EU-weit eine Fläche von 18 Prozent einnehmen, soll unter dem Schlagwort Natura 2000 die biologische Vielfalt geschützt und das europäische Naturerbe bewahrt werden. Dass dies nun verstärkt geschieht, hat damit zu tun, dass die EU mit einem Vertragsverletzungsverfahren droht, da ihr die deutschen Mühlen doch etwas zu langsam mahlen.

Die kleinen Grundstücke und damit die vielen Eigentümer bei den Streuobstwiesen rund um Mössingen dürften es schwieriger machen,
Die kleinen Grundstücke und damit die vielen Eigentümer bei den Streuobstwiesen rund um Mössingen dürften es schwieriger machen, die Vorgaben für ein FFH-Gebiet umzusetzen. GEA-ARCHIVFOTO: LENSCHOW
Die kleinen Grundstücke und damit die vielen Eigentümer bei den Streuobstwiesen rund um Mössingen dürften es schwieriger machen, die Vorgaben für ein FFH-Gebiet umzusetzen. GEA-ARCHIVFOTO: LENSCHOW

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