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Verwenden statt verschwenden

Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein Skandal – nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Industrienationen.  FOTOS: DPA
Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein Skandal – nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Industrienationen. FOTOS: DPA Foto: Deutsche Presse Agentur
Die Verschwendung von Lebensmitteln ist ein Skandal – nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Industrienationen. FOTOS: DPA
Foto: Deutsche Presse Agentur

REUTLINGEN. Jährlich landen in Deutschland rund 13 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Dabei wäre ungefähr die Hälfte davon noch genießbar. In Tübingen kann man seine überschüssigen Lebensmittel zu einem sogenannten Fair-Teiler bringen. Dieser steht im Foyer des Tübinger Rathauses und besteht aus einem Kühlschrank und einem großen Regal. Dort liegen dann oft Lebensmittel wie Brot, Brötchen und Brezeln, Salatköpfe mit ein paar welken Blättern, Konservendosen, Obst mit kleinen Druckstellen, Milchprodukte, Geliermittel, Teigwaren und vieles mehr. Jeder, der möchte, kann die Lebensmittel zum eigenen Verzehr kostenlos vom Fair-Teiler mitnehmen oder dort hinbringen. Aufgestellt hat den Fair-Teiler die Organisation foodsharing Tübingen. Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um das Regal. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, um Lebensmittel vor dem Müll zu retten. Zum Beispiel Tafel-Läden. Oder aber, jeder und jede achtet einfach bereits beim Einkaufen darauf, wie viel und was er oder sie kauft. (ZmS)

Anne Baxmann, HAP-Grieshaber-Gymnasium Reutlingen, Klasse 9a