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Aktuell INTERVIEW 

»Ich bin richtig froh, hier zu sein«

Der neue Schulleiter der Peter-Rosegger-Schule, Tobias Tomberger, wurde von seinen Schülern ausgefragt

Tobias Tomberger ist seit August Schulleiter der Peter-Rosegger-Schule in Reutlingen. FOTO: ZMS
Tobias Tomberger ist seit August Schulleiter der Peter-Rosegger-Schule in Reutlingen. FOTO: ZMS
Tobias Tomberger ist seit August Schulleiter der Peter-Rosegger-Schule in Reutlingen. FOTO: ZMS

REUTLINGEN. Tobias Tomberger ist neuer Schulleiter an der Peter-Rosegger-Schule. Eine Schülergruppe hat ihn für ZmS interviewt. ZmS: Herr Tomberger, Sie sind seit diesem Schuljahr unser neuer Schulleiter. Wie gefällt es Ihnen?

Tobias Tomberger: Mir gefällt es sehr gut hier und ich bin richtig froh, hier zu sein. Jeder Tag ist neu, spannend und anders. Schön ist es, dass ich inzwischen wieder mehr Unterricht machen kann.

Waren Sie an Ihrer vorherigen Schule auch Schulleiter?

Tomberger: Ich war an der Friedrich-Fröbel-Schule in Herrenberg Konrektor. Ich habe gemeinsam mit dem Rektor im Team gearbeitet.

Was ist neu für Sie?

Tomberger: Neu ist für mich die Größe der Schule, die vielen Lehrer und Schüler und die zahlreichen Außenstellen. Aber die größte Veränderung für mich ist, die Gesamtverantwortung für alle zu tragen: für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer, für Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter – für alle, die hier an unserer Schule arbeiten. Ebenfalls neu ist die Nähe zwischen meinem Wohnort und der Schule. Jetzt kann ich mit dem Fahrrad in die Schule fahren.

Was gefällt Ihnen besonders an der Peter-Rosegger-Schule?

Tomberger: Mir gefällt gut, dass die Peter-Rosegger-Schule in Stadtnähe liegt und trotzdem Grünflächen in der Schulumgebung vorhanden sind. Besonders gefällt mir auch das Schulhaus in seiner Bauweise. Die sternenförmige Anordnung der Flure, jeweils einer für die verschiedenen Stufen und Unterrichtsbereiche. Sehr beeindruckt bin ich auch von der Schülermitverwaltung, die so aktiv ist und viele Ideen für dieses Schuljahr hat.

Wir wollen Sie näher kennenlernen. Haben Sie Familie?

Tomberger: Ja, ich habe Familie. Ich lebe mit meinen drei Töchtern, meiner Frau, Bienen, Hühnern, Fischen und einem Kater in einem Haus mit großem Garten in der unmittelbaren Nähe von Reutlingen.

Was sind Ihre Hobbys?

Tomberger: Ich bin gerne im Freien. Sehr gerne fahre ich Fahrrad und spiele Tennis. Ich bin Imker und habe Hühner, arbeite in meiner Freizeit gerne an verschiedenen Projekten rund ums Haus oder auf meiner Streuobstwiese. Ich wandere gerne, geh auf Konzerte und genieße die Zeit mit meiner Familie. Ich bin gerne in der Natur. Ich habe Freude am Grillen und mache gerne Feuer. Gerne backe ich auch Flammkuchen.

»Die Raumnot wird sich in den nächsten Schuljahren leider zuspitzen«

Was mögen Sie überhaupt nicht?

Tomberger: Unehrlichkeit mag ich überhaupt nicht. Ich finde es schlimm, angelogen zu werden und kann es nicht ausstehen, wenn Mitmenschen unfair behandelt werden.

Macht es Ihnen Spaß an der Schule?

Tomberger:

Ja, es macht mir großen Spaß hier und ich komme jeden Tag gerne zur Schule. Die Arbeit ist zwar anstrengend und die Tage sind lang, aber der Spaß überwiegt.

Welche Arbeit machen Sie am liebsten?

Tomberger: In Bezug auf die Schule finde ich Schulentwicklung spannend, nicht stehen zu bleiben, sondern sich entwickeln und für euch Schülerinnen und Schüler das Bestmögliche zu schaffen.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft der Peter-Rosegger-Schule?

Tomberger: Ich möchte dazu beitragen, dass sich die Schule weiter entwickelt und in die Zeit, in der wir leben, passt. Wir wollen den Schülerinnen und Schülern das Bestmögliche bieten. Sehr wichtig finde ich, Kontakte innerhalb und außerhalb der Schule aufzubauen und zu pflegen, die verschiedenen Interessen von allen Beteiligten an der Schule gemeinsam umzusetzen und weiter zu entwickeln.

Wie finden Sie es, dass so viele Klassen nicht in der Sonnenstraße unterrichtet werden?

Tomberger: Das ist eine sehr gute Frage. Der Platz für weitere Klassen im Schulhaus an der Sonnenstraße hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert. Wir sind aktuell an unsere räumlichen Grenzen gestoßen. Durch die steigenden Schülerzahlen leiden die Möglichkeiten, der für euch Schülerinnen und Schüler so wichtigen Differenzierungs- und Fachräume. Aus diesem Grund gibt es ja schon einzelne Außenklassen, wie zum Beispiel an der Matthäus-Beger-Schule. Diese Problematik der Raumnot wird sich in den kommenden Schuljahren leider weiter zuspitzen und der Bedarf an Klassenräumen steigen. Daher sind wir als Schule bereits in einem guten Gespräch mit der Stadt Reutlingen, welche der Träger der Schule ist. (ZmS)

Saranda Keqiku, Jan-Lucas Joel Stefan, Vegim Limani und Xenia Süß, Peter-Rosegger-Schule Reutlingen, Klasse H8b