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Hilfe für Kinder

Lisa-Marie und Leni haben mit einer Sozialpädagogin gesprochen. Ein wichtiger und spannender Beruf

Gemeinsam sind Krisen oft leichter zu bewältigen. Bei der Oberlin Jugendhilfe in Reutlingen finden Kinder und jugendliche Unters
Gemeinsam sind Krisen oft leichter zu bewältigen. Bei der Oberlin Jugendhilfe in Reutlingen finden Kinder und jugendliche Unterstützung. FOTO: FOTOLIA
Gemeinsam sind Krisen oft leichter zu bewältigen. Bei der Oberlin Jugendhilfe in Reutlingen finden Kinder und jugendliche Unterstützung. FOTO: FOTOLIA

REUTLINGEN. Wir stellen euch heute den Beruf der Sozialpädagogin vor. Dazu haben wir ein Interview mit Sabrina Dürr geführt. Sie ist in der Kinder- und Jugendhilfe tätig, das bedeutet, sie hilft Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Für diesen Beruf braucht man das Abitur.

Als Kind wollte Sabine Dürr Tierärztin werden und dann Innenarchitektur studieren. Dann wurde sie, nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr, Sozialpädagogin. Sie sagt, es ist traurig, dass so viele Kinder keine Unterstützung bekommen, obwohl sie es dringend brauchen würden.

Die strahlenden Augen der Kinder, wenn sie sich bei der Hilfe wohlfühlen, machen sie sehr glücklich. Sie betreut eine Tagesgruppe und eine Gruppe für Kinder mit psychisch erkrankten Eltern. Hier soll es nur um die Kindergruppe gehen. Sabine Dürr ist auf die Idee gekommen, eine solche Gruppe anzubieten, weil sie früher in Mannheim in einer Gruppe für Kinder mit suchtkranken Eltern gearbeitet hat.

Ihr hat der Beruf so gefallen, dass sie die Kindergruppe für Kinder psychisch erkrankter Eltern in Reutlingen der Oberlin Jugendhilfe übernommen hat und für Kinder aus suchtbelasteten Familien erweitert hat. Die Belastung der Kinder ist eine sehr ähnliche.

In der Gruppe lernt man damit umzugehen, dass die Eltern nicht so sind wie andere Eltern, und dass man mit den Problemen nicht alleine ist. Die Gruppe ist kostenlos, das wird alles mit Spenden geregelt. Die Gruppe ist für Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren. Die Aufnahmebedingung ist, dass ein oder beide Elternteile psychisch erkrankt sind beziehungsweise eine Suchterkrankung vorliegt. Braucht Ihr Kind Hilfe? Dann wenden Sie sich an Sabrina Dürr. (ZmS)

 

 

sabrina.duerr@bruderhausdiakonie.de

spenden.bruderhausdiakonie.de/ wie-sie-helfen-koennen/patenschaften/ kinder-psychisch-erkrankter-eltern

 

 

Lisa-Marie Vöhringer und Leni Marhoffer, Minna-Specht Gemeinschaftsschule Reutlingen, Klasse 7c

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