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Aktuell Wehrdienst

Grundausbildung bei der Bundeswehr

Vinzent Künzel (18 Jahre) aus Metzingen absolvierte vor Kurzem die Grundausbildung bei der Bundeswehr. Wir haben ihn interviewt.

Bei der Bundeswehr gibt es einen klaren Tagesablauf. FOTO: DPA
Eva Högl ist die neue Wehrbeauftragte - und somit für die Bundeswehr-Soldaten zuständig. FOTO: DPA
Eva Högl ist die neue Wehrbeauftragte - und somit für die Bundeswehr-Soldaten zuständig. FOTO: DPA

METZINGEN. Die Grundausbildung hat eine Dauer von insgesamt drei Monaten – zwei Monate dauert der allgemeinmillitärische Teil, ein Monat ein spezifisches Modul. Beim allgemeinmillitärischen Teil lernt man Folgendes: den Wachdienst, den Formaldienst, Bewegen und Tarnen im Gelände, den Fernmeldedienst und die Waffenausbildung. Beim spezifischen Modul kann man folgende Bereiche auswählen und wird dann dementsprechend fortgebildet: Luftwaffe, Sanitätsdienst, Marine, Heer, SKB (Streitkräfte-Basis) und CIR (Cyber-und Informationsraum).

Man kann die Grundausbildung nur in Regimenten, die eine Grundausbildungskompanie haben, absolvieren. Nur wenige Kasernen haben eine solche Kompanie. Die Regeln, welche die Soldaten zu befolgen haben, sind im Soldatengesetz definiert. Hier ein paar Beispiele: die Sicherheitsregelung zum Schusswaffengebrauch, das korrekte Tragen der Uniform oder des Dienstanzugs, das angemessene Auftreten während und außer Dienst.

Beim Tagesablauf gibt es ein paar Dinge, die meistens gleich sind: Um 5 Uhr aufstehen, um 5.30 Uhr Dienstantritt mit Tagesbefehlsbesprechung und Frühsport, spontane Stubenkontrolle, Dienstschluss zwischen 17 und 19 Uhr, Nachbereitung der Ausrüstung nach Dienstschluss, um 22 Uhr ist Bettruhe und um 23 Uhr ist Zapfenstreich.

Am Ende der Ausbildung gibt es dann das Biwak (dreitägige Ausbildungssimulation im Gelände) und das Gelöbnis.

Clemens Künzel und Benedikt Krestel, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Metzingen, Klasse 9b