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Der Vergleich Mann gegen Mann

REUTLINGEN. Wie der Mann zum Boxen gekommen ist? Björn Blaschke erzählt: »Ich habe früher sehr gerne Fußball gespielt, doch irgendwann sagte mein Vater, dass ich jetzt aufhören und mit ins Boxtraining kommen solle. Er war nämlich selber Boxer und hat mein Potenzial gesehen. Ich war natürlich nicht wirklich begeistert, doch man macht, was der Vater einem sagt, und so hat es angefangen, mir immer mehr und mehr Spaß zu machen.«

Erst Fußball, dann Faustkampf

Björn Blaschke erzählt uns, dass ihn beim Boxen der Vergleich Mann gegen Mann besonders reize. In seiner Jugend habe er den Faustkampf eher als Muss denn als Hobby gesehen, da die Freizeit meinst auf der Strecke blieb. Heute würde er es genauso noch mal machen, sich also wieder fürs Boxen entscheiden.

Er betont, dass sein schwerster Gegner eigentlich er selber sei, denn jeden Tag seinen Schweinehund zu überwinden sei doch manchmal echt lästig. Hat Björn vor Kämpfen manchmal Angst? »Angst nicht, aber viel Respekt«, betont der Boxer. Man solle vor jedem Gegner Respekt haben, egal ob er dick, dünn, klein, oder groß ist, sagt der Reutlinger. Nicht das Aussehen entscheidet, sondern das Können.

Der innere Schweinehund

Wen will Björn Blaschke unbedingt boxen? Bei dieser Frage schmunzeln er, seine Frau Manuela und sein Trainer: »Gegen Lukas Schulz aus Hamburg, denn da steht noch eine Rechnung offen, die ich gerne begleichen möchte.« Hat Björn ein Vorbild? Bei dieser Frage zögert Björn keine Sekunde: Er träumt von Evander Holyfield, einem sehr bekannten US-amerikanischer Profiboxer.

In zehn Jahren noch im Ring

Wir wollten von Björn wissen, wie viele Stunden pro Tag er vor einem Kampf trainiert. Schwer zu sagen, sagt der Faustkämpfer, doch so um die sechs bis sieben Stunden am Tag seien es schon. Wo sieht sich Blaschke in zehn Jahren? Björn schmunzelt: Er hofft, 2022 immer noch im Ring zu stehen - und dies hoffentlich bei bester Gesundheit. Bis dahin will er auch noch das eine oder andere Highlight in seiner Boxkarriere erleben.

Am längsten nachdenken muss Björn, wenn man ihn bittet, in wenigen Worten zu beschreiben, was Boxen für ihn bedeutet. Boxen sei zwar anstrengend, der Kampfsport stehe bei ihm aber auch für Liebe und Leidenschaft - kurz: Boxen ist sein Traum. Folgerichtig ist es sein Ziel, darin noch besser zu werden.

Die Familie steht hinter ihm

Wir wollten von ihm wissen, was seine Familie davon hält, dass er boxt. Weil ihn sein Vater darauf gebracht hat, findet er es natürlich gut - alle Blaschkes, auch Ehefrau Manuela, stehen »zu 1 000 Prozent« hinter ihm. (ZmS)

Lisa Kunz, Michelle Kögler und Jule Brandt, Realschule Pliezhausen, Klasse 9 d

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